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eBusiness in Maschinen- und Anlagenbau

eBusiness in Maschinen- und Anlagenbau

Herausforderungen und Nutzen von eBusiness-Anwendungen

Die deutsche Maschinen- und Anlagenbaubranche ist gekennzeichnet durch eine stark mittelständische Struktur und eine stark zyklische Nachfrage. Obwohl viele Unternehmen der Branche die Relevanz von eBusiness erkannt haben, führt gerade im Maschinenbau zumeist marktseitiger Druck zur Einführung von eBusiness-Lösungen, da die Branche oftmals Vorgaben von Großkunden wie z. B. denen der Automobilkonzerne folgen muss.
Inzwischen stellen immer häufiger maßgeschneiderte Sonderanfertigungen das Kerngeschäft in der Branche dar. Zielgruppenspezifisch aufbereitete Informationen sind dabei ebenso wichtig wie bedarfsgerechte Serviceportfolios. Der eBusiness-Trend im Maschinenbau geht vom Produktbaukasten zum individuellen Servicebaukasten. Dafür können Fertigungsunternehmen Planung, Projektmanagement und Prozessqualität – vom Engineering bis zum Service – mithilfe von elektronischen Informationssystemen deutlich verbessern.
Regionale Beispiele zeigen, dass sich nicht nur marktseitiger Druck eBusiness vorantreibt. So haben sich in Nordrhein-Westfalen beispielsweise einige Metallverbände zusammengeschlossen und das Projekt „Multimedia im Maschinenbau“ ins Leben gerufen. Die Gemeinschaftsaktion der IG Metall, des Arbeitgeberverbandes Metall und des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in NRW hat vier Jahre lang mit Informationsveranstaltungen dazu beigetragen, die Zukunftsfähigkeit des Maschinenbaus in NRW zu sichern.


Praxisberichte von Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau

PROZEUS unterstützt kleine und mittlere Unternehmen bei ihrem Weg ins eBusiness. Verfolgen Sie die Schritte der Praxisprojekte und profitieren Sie von den Erfahrungen der Unternehmen Ihrer Branche:

Logo RMEC klein
Rhein-Main-Erodier-Center Schneider Präzisionswerkzeug- und Vorrichtungsbau GmbH

Die Firma RMEC Schneider mit Sitz in Oberursel ist ein klassisches mittelständisches Unternehmen des Werkzeug- und Vorrichtungsbaus mit insgesamt 52 Mitarbeitern. Die Hauptkundensegmente sind der nationale Automobilbau sowie die Elektroindustrie. Das hessische Unternehmen plant den Einsatz der Klassifikation eCl@ss und des Katalogaustauschformates BMEcat zur Optimierung der Angebots- und Auftragsbearbeitung.

Logo Karl Hermann klein
Karl Hermann GmbH

Das 18-Mann-Unternehmen aus dem baden-württembergischen Leonberg ist Hersteller von Fräserspann-Werkzeugen für CNC-Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren. Das Unternehmen hat einen elektronischen Produktkatalog (eCl@ss und BMEcat) und eine mehrsprachige Online-Vertriebslösung aufgebaut. Tagesaktuelle Lagerbestandsdaten können online abgerufen werden.


eBusiness-Standards

In der Maschinen- und Anlagenbaubranche kommen branchenübergreifende eBusiness-Standards zum Einsatz. Die Basis für viele eBusiness-Lösungen sind Standards wie die Materialklassifikation eCl@ss und das Katalogaustauschformat BMEcat. Beispielsweise können Zubehör- oder Ersatzteillisten in elektronischer Form hinterlegt oder in elektronischen Katalogen abgebildet werden.

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Multimedia im Maschinenbau

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Zukunftskonferenz Maschinenbau 14.+ 15.03.07

Das BMWi veranstaltet gemeinsam mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit und dem VDMA in Leipzig die "Zukunftskonferenz Maschinenbau".

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