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Hudora GmbH
Remscheid, NRW Sportgeräte 40 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 42 Mio. |
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Nicole Dornseif, Leitung IT Hudora:
"Durch unser Projekt ermöglichen wir es auch anderen Unternehmen, schnell und flexibel im Bereich der Versandlogistik zu operieren und gleichzeitig die Fehlerquote zu minimieren." |
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Partnerunternehmen:
Gustav Mäuler GmbH & Co. KG |
| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
HUDORA ist der Spezialist für alles, was Menschen bewegt. Die Kernkompetenzen des Unternehmens liegen im Bereich Inline Skates, Rollschuhe, Skateboards, Scooter, Schlitterschuhe sowie dem dazugehörigen Equipment wie Protektoren, Helme und Schutzausrüstungen. Auch im Bereich Freizeitsport insbesondere Nordic Walking, Fußball und Fitness hat es Hudora geschafft, sich einen Namen zu machen. Mit innovativer Technik und guter Qualität erzielen die Produkte bei Stiftung Warentest regelmäßig beste Beurteilungen. Das Sortiment umfasst mehr als 300 Artikel rund um Sport, Spiel und Bewegung. Hudora ist stolz darauf, als einziges Inhaber geführtes, mittelständisches Unternehmen seit über 85 Jahren im Markt erfolgreich zu bestehen.
Projektpartner ist die Gustav Mäuler GmbH & Co. KG. Den ursprünglichen Kernbereich des Unternehmens stellt das klassische Speditionsgeschäft dar - national wie international. Seit der Gründung im Jahre 1934 durch Gustav Mäuler sen. ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen - mit den Herausforderungen des Marktes bzw. mit den Problemlösungen aus dem eigenen Haus.
Die primären Ziele des PROZEUS-Projektes liegen in der Optimierung der gesamten logistischen Prozesse und in einer signifikanten Erhöhung der Lieferqualität. Dabei stehen der Versandprozess und die Abwicklung der Beschwerden von Kunden über nicht oder zu spät gelieferte Sendungen sowie Fehlmengen im Fokus.
Des Weiteren sollen mittels integrierter, elektronischer Geschäftsprozesse zur Handelsseite die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert und eine höhere Kundenzufriedenheit erreicht werden.
Gegenstand des Pilotprojektes ist eine Kombination aus verschiedenen logistischen eBusiness-Standards. Vorgesehen ist die Einführung des EAN128-Transportetiketts, des Lieferavis auf Basis der Nummer der Versandeinheit (DESADV) und der Transport-/ Speditionsauftrag (IFTMIN) an den Spediteur – sowie der Empfang und die Verarbeitung des Transportstatusberichtes (IFTSTA).
Im Zuge der Umsetzung will man sich seitens HUDORA auch mit dem Austausch der Artikelstammdaten (PRICAT) und dem Lagerbestandsbericht (INVRPT) auseinandersetzen. Es soll ebenfalls eruiert werden, inwieweit der Einsatz der RFID-Technologie die interne Logistik unterstützen kann.
Durch die Erhöhung der Lieferqualität und einem effizienteren Informationsmanagement werden die Kosten für die Reklamationsbearbeitung von Fehllieferungen, beschädigten Lieferungen und verlorenen Lieferungen erheblich reduziert. Die Rückverfolgung und die damit verbundene Recherchearbeit von Lieferungen wird durch eine automatisierte Verfolgung erleichtert. Jederzeit kann kurzfristig Auskunft über den Status der Lieferung gegeben werden. Außerdem erhöht sich die Beweisbarkeit von Sachverhalten gegenüber den Logistikdienstleistern durch zusätzliche Fotografien der Versandeinheiten und der LKW, auf die sie verladen wurden.
In Folge der Qualitätssteigerungen von Lieferungen und durch den neuen Service DESADV verbunden mit der Nummer der Versandeinheit (NVE), wird weiterhin insbesondere bei größeren Kunden eine höhere Zufriedenheit erreicht, da bei diesen die Abwicklung im Wareneingang stark vereinfacht und durch den Einsatz von Scannern zeitsparend durchgeführt werden kann. Hierdurch wird ein Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Anbietern generiert.
Das Projekt startete im August 2006 und wurde im Mai 2007 abgeschlossen.