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Adam Oswald
Geisenheim, Hessen Malereibetrieb 23 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 1,7 Mio. |
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Frank Oswald, Geschäftsführer:
"Wir erreichen dank eBusiness Produktivitätssteigerungen durch die richtigen Informationen, am richtigen Ort, zur richtigen Zeit, für Mitarbeiter, Unternehmer und Lieferanten." |
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| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
Bei dem Unternehmen Adam Oswald handelt es sich um einen Maler- und Verputzerbetrieb in der 5ten Familiengeneration. Der Inhaber des Einzelunternehmens ist Frank Oswald, geboren am 18.März 1972, Malermeister und Betriebswirt des Handwerks. Das Unternehmen hat zurzeit ca. 23 Mitarbeiter, davon sind 18 gewerbliche Mitarbeiter. Das Leistungsspektrum des Unternehmens umfasst neben den herkömmlichen Maler- und Lackiererarbeiten, Verputzarbeiten und der Ausführung von Wärmedämmverbundsystemen auch Fassaden- und Wohnraumgestaltung sowie Komplettrenovierungen.
Die Organisation im Unternehmen soll auf der Basis der im Projekt Prozeus erstellten konsistenten Stammdatenbasis so verändert werden, dass alle Aufgaben auf dem kritischen Weg des Wertschöpfungsprozesses grundsätzlich auch ohne Eingriff des Unternehmers abgearbeitet werden können. Die Stammdaten sollen so eindeutig klassifiziert und beschrieben sein, dass der fachlich versierte Sachbearbeiter in der Lage ist ohne großen Aufwand und auf Grund der Klassifizierung, eindeutige Zuordnungen für ein jeweiliges Maler- und Lackiererprojekt zu treffen. Im Wesentlichen sind dann in der Angebots-, Arbeitsvorbereitungs- und Ausführungsphase lediglich objektspezifische Feinjustierungen der aus der Datenbank übernommenen Stammdaten (bspw. Änderungen der Materialverbräuche oder Zeitvorgaben) vorzunehmen.
Im Rahmen des Projekts soll im Unternehmen Adam Oswald eine konsistente Datenbasis geschaffen sowie allgemeine Klassifikationsstandards in Form einer umfangreichen, branchenspezifischen Erfassung von Leistungs- und Materialstammdaten und deren Klassifikation u.a. nach ecl@ss-Standards eingeführt werden. Damit sollen nicht nur die Ablaufprozesse im Unternehmen sondern auch ein unternehmensübergreifender sowie ortsunabhängiger (Büro<>Baustelle) Datenaustausch ermöglicht und optimiert werden.
Durch die standardisierte Artikel- und Leistungspositionserfassung wird nicht nur die Qualität der Daten sondern auch die Prozessdauer zur Erstellung eines individuellen Kundenangebotes optimiert. Dadurch soll ermöglicht werden, dass
zum einen mindestens 80% der Angebote innerhalb von 2 Arbeitstagen dem Kunden zur Verfügung gestellt werden können und sich zum anderen die Auftragsquote in Bezug auf die Anzahl der Angebote um 30% erhöht.
Das Projekt startete am 01.01.2010 und hat eine geplante Laufzeit von 6 Monaten.