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IBB Industrie- & Baumaschinen GmbH / MineParts GmbH
Lindlar, Nordrhein-Westfalen Ersatzteilhandel 5 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 4,0 Mio. |
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Rainer Börnke, Geschäftsführer:
"Zufriedene Kunden durch kompetente Beratung und zuverlässige Lieferungen ist unser oberstes Ziel. |
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| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
IBB / Mineparts ist ein Unternehmen zur weltweiten Lieferung von Ersatzteilen an Unternehmen mit Erdbewegungsmaschinen in Minen und sonstigen Einsatzbereichen. Das sehr umfangreiche Ersatzteilspektrum mit stark unterschiedlichen Teilekategorien von DIN- und Normteilen bis hin zu großen Antriebsrädern, wird bei der IBB / MineParts bevorratet oder ansonsten auftragsbezogen beschafft. Die Kunden sind weltweit verteilt auf allen Kontinenten. Der Export bildet damit den größten Anteil des Umsatzes.
Die schnelle und flexible Reaktion auf Anfragen kombiniert mit einer hohen technischen Kompetenz prägen das Unternehmen. Eine hohe Zuverlässigkeit in der Belieferung zum Kunden basiert auf einer fundierten Erfahrung in der Beschaffung. Die Verbesserung der Leistungsfähigkeit in der Bevorratung und Beschaffung von Ersatzteilen zur Gewinnung neuer Kundensegmente ist der Motor des Unternehmens.
IBB / MineParts plant neben dem bestehenden Warenwirtschaftssystem eine IT-Architektur aufzubauen zur Abbildung eines eBussines-Gesamtkonzeptes. Dieses Konzept umfasst neben der Einführung eines Data Warehouses weitere Datenebenen, wie eine medienneutrale Datenhaltung zur technischen und visuellen Darstellung der Ersatzteile. Mittelpunkt der Ziele ist die Schaffung eines Online Portals für die weltweit verteilten Kunden. Da das bestehende Warenwirtschaftssystem nur in eingeschränktem Maße Analysen und Datensichten ermöglicht, ist als erste Stufe der Aufbau des Data Warehouses notwendig. In dieser Plattform werden eine Vielzahl von Daten aus dem operativen Tagesgeschäft abgelegt, verdichtet und zu unterschiedlichsten Auswertungen kombiniert. Schwerpunkte der angestrebten Anwendungen sind CRM-Daten zur Abbildung des Marktes, komplexe Analysen zur Optimierung der Materialwirtschaft und Beschaffung sowie die Messung der Leistungsfähigkeit wichtiger Prozesse bei Anfragen und Aufträgen. Die Realisierungsstufe –Data Warehouse- als ersten Abschnitt ist somit ein notwendiges Tool, um die Voraussetzungen zu schaffen, die Prozesse zu optimieren und weiter entwickeln zu können.
Wie in den Zielen skizziert, sind sehr unterschiedliche Anwendungen auf ein abgestimmtes Gesamtkonzept auszurichten. Wie leicht vorstellbar werden gleiche Datensegmente in den verschiedenen Datenbanken benötigt. Das gilt insbesondere für die artikelbezogenen Stammdaten. Daher ist zunächst die Projektion eines funktionalen Gesamtkonzeptes für den späteren schrittweisen Aufbau zwingend notwendig. Erst durch die Verknüpfung und Integration der Daten in die Anwendungen lässt sich erkennen, wie die Strukturen aufgebaut werden müssen. Die Ergebnisse der benötigten Prozesse, Daten und Schnittstellen werden in einem Pflichtenheft dokumentiert. Der Einsatz der eCl@ss Daten ist integraler Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Durch die Verknüpfung des Klassifizierungsschlüssels mit dem Artikelstamm des bestehenden Basissystems, ist eine Anwendung in allen Datenplattformen möglich. Im Data Warehouse bildet der eCl@ss-Schlüssel die Sortiermerkmale zur Bildung von Teilegruppen. Die hierarchische Struktur des Schlüssels ermöglicht in der medienneutralen Produktdatenbank das Raster zur selektiven Suche nach Teilen.
Da die Realisierung des Data Warehouses weiterer Gegenstand des Projektes ist, werden die Benutzeroberflächen, Datenfelder, Verarbeitungslogik und Schnittstellen als Programmiervorlage erstellt. Weitere Schwerpunkte sind die Artikelstammdaten. Neben der bereits zuvor angeführten Verknüpfung mit dem eCl@ss-Schlüssel ist die Ergänzung weiterer Stammdaten notwendig. Um nicht mehrfach die Stammdaten bearbeiten zu müssen, ist angedacht alle Informationen zu einem Ersatzteil zu erfassen, auch wenn diese erst in weiteren Realisierungsstufen des Gesamtkonzeptes benötigt werden.
Mit der Realisierung des Data Warehouses wird es möglich sein, Analysen und Datensichten abzubilden, die bei der Optimierung des operativen Tagesgeschäftes sehr hilfreich sind. Aus Auswertungen wie zB. einer Dispositionsanalyse hat man die Möglichkeit die Parameter zur Steuerung von Beständen oder Bestellungen anzupassen. Die Messgrößen der Angebots- und Auftragsprozesse zeigen ein objektives Bild der Leistungen zum Kunden hin. Aus den CRM-Daten der Anfragen oder Aufträge lassen sich Rückschlüsse ziehen auf die richtige Positionierung.
Das Projekt ist am 01.12.2010 gestartet und hat eine geplante Laufzeit von 7 Monaten.