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Alfons Venjakob GmbH & Co. KG
Gütersloh, NRW Möbel 180 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 46 Mio. |
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Ralf Gieshoidt, Leiter EDV:
"In der Branche liegt zu viel brach. AktuÂell werden überall sehr kostenintensive Lösungen eingeÂsetzt; wir gehören daher zu den Wegbereitern. Durch das Projekt können wir jährlich 100.000 EUR einsparen." |
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Partnerunternehmen:
tejo Möbel Management Holding GmbH & Co. KG |
| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
Die Firma Alfons Venjakob GmbH & Co. KG wurde 1935 gegründet und ist ein inhabergeführter Möbelhersteller für den gehobenen Wohn- und Speisezimmerbereich. Am Firmensitz und einzigem Standort in Gütersloh wird eine breite Auswahl an Couchtischen und Speisezimmermöbeln (Stühle, Esstische, Vitrinen, Schränke) produziert und kommissioniert. Ausgeliefert wird über einen eigenen Fuhrpark an den Möbeleinzelhandel.
Die 1999 in Goslar gegründete tejo-Gruppe gehört zu den großen Möbel-Einzelhandelsunternehmen in Norddeutschland. Mit unterschiedlichen Konzepten wie „tejo Wohnwelten“, „tejo’s SB Lagerkauf“ oder den „Einrichtungs-Shopping-Centern“ bietet das Unternehmen in über 20 Betrieben für alle Kundengruppen und Bedürfnisse ein entsprechendes Angebot.
Zukünftig sollen die Stammdaten von dem Möbelhersteller Alfons Venjakob im CSA-Pricat-Format auf dem Branchenportal FENAnet, Plattform des Dachverbands des europäischen Möbelhandels, vollautomatisiert bereitgestellt werden. Der Möbeleinzelhandel greift über diese Plattform auf die Stammdaten zu und kann sie in die eigene Software übernehmen. Auf dieser Basis können Bestellung, Auftragsbestätigung und Rechnung elektronisch abgewickelt werden.
Venjakob zeigt in diesem Projekt auf, wie manuelle Geschäftsprozesse durch EANCOM-Nachrichten abgelöst werden können. Dabei wird die elektronische Bestellung, Rechnung und der Katalogaustausch mit CSA-PRICAT eingeführt, da die jetzige manuelle Bestellabwicklung bearbeitungsintensiv und fehlerträchtig ist.
Charakteristisch für die Möbelbranche ist eine hohe Variantenanzahl an Artikeln. Daraus resultiert ein hoher Aufwand beim Stammdatenmanagement und bei der Erstellung und Pflege von Produktkatalogen. Hierzu stellt das CSA-Konzept für variantenreiche Artikel einen Lösungsansatz dar, das bereits von einer Vielzahl an Unternehmen in der Möbelbranche genutzt wird. Hierbei werden dem Handel elektronische Kataloge der Produkte gemäß CSA-PRICAT durch die Hersteller zur Verfügung gestellt. Der nächste Schritt in Richtung eines umfassenderen elektronischen Datenaustauschs (EDI) für die Abbildung von variantenreicher Artikel kann über die Anbindung an die Branchenplattform FENAnet erfolgen.
Verbesserungen der Prozesse und Steigerung der eBusiness Kompetenz: Bearbeitungszeiten für Geschäftsprozesse werden signifikant gesenkt, Fehler werden verringert und Retouren reduziert.
Verbesserter Servicelevel: die Durchlaufzeit zwischen Bestellung und Bestätigung reduziert sich auf durchschnittlich 24 Stunden und der Servicegrad erhöht sich durch eine einfachere Abwicklung der Geschäftsprozesse. Damit einhergehend steigert sich automatisch die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung wird gefestigt.
Verbesserung der Wirtschaftlichkeit: Erhöhung der Produktivität und der Profitabilität, Kosten der Stammdatenaufbereitung werden gesenkt, Reduzierung des Führens zusätzlicher Statistiken für Kunden.
Das Projekt startete im August 2006 und wurde im Februar 2008 abgeschlossen.