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DANNEWITZ GmbH & Co
Gelnhausen, Hessen Handel für Kabel, Kabelkomponenten und Medizintechnik 40 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 6,74 Mio. |
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Martin Baum, Projektleiter:
"Um im zukünftigen Zeitalter 'mitreden' zu können müssen wir als Unternehmen bereits heute die notwendige Sprache der Datenstrukturierung lernen und pflegen." |
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| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
Die Firma DANNEWITZ GmbH & Co startete im Jahre 1989 als Werksvertretung der Firmen Raychem und Bentley Harris. Im Zuge der umfassenden Kundenwünsche baute das Unternehmen seine Produkt- und Dienstleistungsangbote kontinuierlich aus. Neben umfangreichem Know-How im Bereich der Schrumpf-, Verkabelungs-, Verbindungs- und Medizintechnik stehen dem Kunden umfangreiche Serviceleistungen zur Verfügung.
Als zentrales Element der zukünftigen Aktivitäten der Firma DANNEWITZ GmbH & Co im Bereich eBusiness wird eine zentrale, medienneutrale Produktdatenbank erforderlich (PIM). Technische Informationen, beschreibende Texte in mehreren Sprachen, Zusammenhänge zu anderen Produkten und Referenzen zu weiteren Objekten (z.B. Produktfotos oder Dokumente) sollen in diesem System verwaltet werden.
DANNEWITZ plant seine Produktdaten zukünftig direkt mit Kunden auf elektronischem Weg (EDI) auszutauschen. Um dies zu gewährleisten sollten alle Produkte nach einem entsprechenden Standard klassifiziert werden. Hierfür wurde der Klassifikationsstandard eCl@ss in der Version 6.2 ausgewählt. Zugehörige Objekte (Bilder, technische Zeichnungen, Herstellerdokumente, usw.) werden in einem Dokumenten-Management-System (DMS) verwaltet und mittels des Objekt-Indexes an die Produkte im PIM angebunden. Zudem kann man aber auch im DMS über die Meta-Daten der Objekte nach Produkten oder Dokumenten suchen (z.B: nach Normen, Zulassungen). Für die Übersetzung der beschreibenden Texte und der Eigenschaften wird ein externes Translation Memory System (TMS) an das PIM angebunden.
Die Geschäftsbeziehungen von DANNEWITZ werden zukünftig immer stärker auf Portalen und direkt in den Systemen von großen Kunden gepflegt werden, dazu gehört auch die Präsentation und der Verkauf der Produkte. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden muss DANNEWITZ vor allem die Produktdaten strukturiert in Datenbanken speichern, pflegen und vorhalten. Standardisierte Strukturen und genormte Protokolle erlauben dann den Austausch zwischen den Unternehmen, bei geringer Anpassung der Schnittstellen. In Zukunft kann die DANNEWITZ GmbH und Co ihre Angebote dann nicht nur per Fax oder als E-Mail verschicken, sondern den Kunden auch direkt im eigenen Kundenprotal darstellen oder direkt an deren ERP-Systeme übermitteln. Dieser Fortschritt wird Zeit sparen und Fehler vermeiden.
Das Projekt startete am 01.06.2010 und hat eine geplante Laufzeit von 12 Monaten.