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Vermarktungsgemeinschaft für Zucht- und Nutzvieh eG
Neumünster, Schleswig-Holstein Food / Nonfood 14 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 77 Mio. |
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Dr. Achim Münster, Qualitätsmanager:
"Angesichts der in der Vergangenheit leider immer wieder aufgetretenen Fleischskandale wünschen sich Verbraucher insbesondere mehr Informationen über die Herkunft des Fleisches. Qualitätssicherungs- und Warenverfolgungssysteme über die gesamte Logistikkette hinweg, wie wir sie in diesem Projekt aufbauen, ermöglichen die Transparenz für den Verbraucher, da der laufende Prozess inklusive Fütterung abgebildet wird." |
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Partnerunternehmen:
Fleischwerk EDEKA Nord GmbH |
Die Datenbankstruktur ist aufgebaut und wird fortlaufend mit entsprechenden Daten durch die ZNVG, den Schlachthof Thomsen und die EDEKA Nord aufgefüllt. Für die Landwirte besteht die Möglichkeit, Daten über ein Internetportal in die Datenbank einzugeben. Informationen über Futtermittellieferungen können nach Datenbankauftrag des Landwirtes an den Futtermittellieferanten direkt an die zentrale Datenbank gesendet werden.
Nach erfolgter Pressekonferenz zum Projekt Gutfleischtransparenz wird die Projektgruppe nun nochmals verstärkt die Umsetzung standardisierter Schnittstellen vorantreiben.
Dieses Arbeitspaket war nur schwer planbar, da die Vorstellungen der Teilnehmer zunächst sehr unterschiedlich, der Wissensstand bezüglich einzelner GS1 Standards nur gering war.
Dieses Arbeitspaket ist in diesem Projekt eines der umfangreichen, da es viele Projektbeteiligte gibt. Daher ist ein einheitliches Verständnis für die Abläufe für alle Projektpartner zwingend notwendig, damit bei der Entwicklung der Lösung ein Verständnis für die Abläufe der Geschäftspartner besteht.
Hierzu sollten nach der Ist-Analyse Gespräche mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) erarbeitet werden. Nach dem die Ist-Prozesse detailliert erfasst wurden, wurden Gespräche mit dem BVL geführt, um die Vorstellungen des BVL in der Soll-Konzeption zu berücksichtigen. Dies ist als ein Hemmnis in diesem Projekt zu sehen, dass über einen relativ langen Zeitraum über ein Soll-Konzept diskutiert wurde. Nach dem die Sollkonzeption feststand wurde in relativ kurzer Zeit die EDI-Dokumentation für die definierten EANCOM®-Nachrichten erstellt und mit den Projektteilnehmern und den IT-Dienstleistern abgestimmt. Ende November 2007 konnten die ersten Testnachrichten versendet werden und Anfang Januar 2008 ging das Projekt in den Live-Betrieb über.
Durch die Ergebnisse des Pilotprojektes werden Standards geschaffen, die es erlauben, in Zukunft alle Rückverfolgbarkeitssysteme mit einer einheitlichen Schnittstelle für Suchabfragen zu versehen. Dies bildet die technische Grundlage, dass ein von der Lebensmittelwirtschaft beauftragtes „Trust Center“ mit dem entwickelten Programm über die verschiedenen Systeme am Markt fehlerhafte Chargen zu verfolgen und die betroffenen Unternehmen zu informieren. Diese zentrale Datenauswertung soll bei einer vertrauenswürdigen, nicht selbst in die Handelsbeziehungen eingebundenen Institution erfolgen, damit die Vertraulichkeit beim Umgang mit betriebseigenen Informationen gewährleistet ist. Diese neutrale Stelle soll in der Lage sein, bestimmte Informationen für Dritte zusammenzufassen und so einen Überblick über die Vertriebskette, die Lokalisation und die Mengen von Chargen zu geben, auch über verschiedene Rückverfolgbarkeitssysteme von verschiedenen Unternehmen hinweg.