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WALTER KNOLL AG & Co. KG
Herrenberg, Baden-Württemberg Möbel 220 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 45,9 Mio. |
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Christian Mayer, Produktionsleiter:
"Die Identifikation ohne Sichtkontakt revolutioniert unsere Mustermöbelabwicklung. Wir gewinnen Transparenz, Geschwindigkeit und Sicherheit. |
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| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
Das Unternehmen Walter Knoll AG & Co. KG gehört zu den international führenden Herstellern wertiger Polstermöbel und anspruchsvoller Objekteinrichtungen.
Einige Möbel der Walter Knoll AG & Co. KG werden den Kunden nur als Leihgabe zur Verfügung gestellt. Erfolgt kein Abverkauf, kommen die Möbel nach Ablauf eines definierten Zeitraums zurück und werden in einen Pool von Mustermöbeln aufgenommen. War beim Versand der Möbel eine genaue Identifizierung des Möbels über die Beschriftung des Originaltransportbehälters noch möglich, so ist bei der Rückkehr in aller Regel eine Zuordnung nur noch mit erheblichem manuellen Aufwand möglich. Ziel des Projekts ist es daher in erster Linie, die Wirtschaftlichkeit der Mustermöbelabwicklung zu verbessern. Das Mustervolumen und der damit zusammenhängende Verwaltungs- und Logistikaufwand nimmt von Jahr zu Jahr zu, so dass vor etwa 2 Jahren wurde erstmals die Aufgabe formuliert wurde, die Verwaltung und Abwicklung der Mustermöbel mithilfe moderner Technik zu modifizieren.
Das Projekt "Mustermöbelverwaltung" wird mithilfe innovativer Technik die Logistikprozesse effizienter machen. Durch den Einbau von RFID-Transpondern wird die Prozesskette zwischen Ende Fertigung in Herrenberg und Verladung der Möbel im Aussenlager Gültstein transparent. Die Transponder werden in der Endkontrolle nach der Produktion einer Auftragsposition zugewiesen. Die Informationen auf den RFID-Transpondern beinhalten eine GLN-Nummer, entsprechend den EPC-Standards und sind somit weltweit identifizierbar und offen für die Erweiterung der Supply Chain.
Durch die Möglichkeit, die Kunden in den Informationsfluss einzubeziehen erwartet Walter Knoll langfristig eine höhere Bindung der Kunden an den Hersteller. Wenn die Kunden die Information der Möbel (welches Modell, wann geliefert, wann muss Möbel wieder zurück) direkt am Möbel abfragen können, verringern sich auch bei den Kunden die Kosten für den Verwaltungsaufwand. Hier will Walter Knoll als innovativer Hersteller hochwertiger Möbel auch Vorreiter in der Erweiterung der Supply Chain bis ins Möbelhaus sein.
Das Projekt startete am 15.11.2010 und hat eine geplante Laufzeit von dreieinhalb Monaten.