PROZEUS Praxis: Wagner - Asics
Schuh + Sport Wagner bezieht von Asics das komplette Sportsortiment. Die Bestellungen der Asics Artikel erfolgen dabei sowohl über INTERSPORT als auch direkt über Asics Deutschland.
Asics Deutschland GmbH ist ein Großhandelsunternehmen im Bereich Sportbekleidung mit Schwerpunkt Laufen. Mit 1.500 Handelskunden versorgt Asics ungefähr 10 % des Marktanteils in der Sportbranche (Quelle: GFK). Im Laufbereich ist Asics mit über 50 % Marktführer in Deutschland.
Durch das geplante Projekt sollen die beteiligten Unternehmen in die Lage versetzt werden, Artikelstammdaten elektronisch vom Hersteller multilateral über einen Pool auszutauschen. Dabei wird in diesem Projekt eine Verbundgruppe zwischen Pool und Händler geschaltet, um auch kleinen Händlern die Möglichkeit zu geben, die Artikelstammdaten des Herstellers in ihr Warenwirtschaftssystem importieren zu können.
Korrekte, vollständige und aktuelle Artikelstammdaten bilden die Grundlage für alle elektronischen Geschäftsprozesse. Der elektronische Weg über einen standardisierten Pool reduziert die Schnittstellen, vermeidet Fehler und reduziert den Arbeitsaufwand. Somit steht dieser Prozess an erster Stelle zur Umsetzung von weiteren elektronischen Geschäftsprozessen.
Im Projekt sollen die Schnittstellen entlang der Prozesskette zwischen ASICS und Schuh + Sport Wagner zum Austausch der elektronischen Artikelstammdaten implementiert werden. Dabei soll der Weg über SINFOS (seit dem 14.01.2008 SA2 Worldsync) gehen, um weitere Hersteller im Nachgang über dieselbe Schnittstelle aufschalten zu können, damit im weiteren Verlauf über die Verbundgruppe INTERSPORT das Warenwirtschaftssystem INTERSYS mit den Daten versorgt werden kann.
Wie die Datenbeziehungen zwischen den Projektbeteiligten aussehen, zeigt die Abbildung 1: Datenfluss zwischen den Projektbeteiligten.
- Kosteneinsparungen: können im "Katalogteam" erfolgen, wenn durch die SINFOS-Nutzung das Personal anderweitig eingesetzt werden kann.
- Produktivität: Durch die SINFOS-Nutzung wird eine Qualitätsverbesserung der Daten erwartet, so dass die Daten einfacher die internen Prüfungen durchlaufen und so schließlich schneller beim Mitglied zur Verfügung stehen.
- Servicelevel: Bei durchgängiger Nutzung der EAN in den Stammdaten könnte der Servicelevel für die angeschlossenen Mitglieder erhöht werden. Auf eine Auszeichnung der Waren könnte verzichtet werden, wenn an den Waren entsprechende Etiketten mit EAN angebracht wären (Herstellerauszeichnung).
- Transparenz: Mit den Stammdaten ist die Basis für weitere Nachrichten wie Sales Report o.ä. gelegt.
Das Projekt startete im April 2003 und wurde Ende Februar 2004 abgeschlossen.