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Tri d´Aix GmbH
Alsdorf, Nordrhein-Westfalen Süßwaren 28 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR Mio. |
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Stefanie Husemann, :
"Kundenzufriedenheit durch Erfüllung der geforderten Standards" |
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Partnerunternehmen:
OHG FEGRO/SELGROS Gesellschaft für Großhandel mbH & Co. |
| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
Ein seit ca. 16 Jahren bestehender Süßwarengroßhändler, der in den letzten 6 Jahren jeweils eine zweistellige Wachstumsrate hatte. Die Warenschwerpunkte sind Marsh Mellows und Fruchtgummi. Die Produkte werden europaweit im/exportiert Die Kunden sind Fegro Selgros, Süßwarengroßhändler, Hussel, Arko, Metro, Bäko, GES, Lekkerland und Süßwarenfilialgeschäfte.
Zur gesamten Vereinfachung einzelner Prozessabläufe (im betriebswirtschaftlichen und logistischen Umfeld) wird im ersten Schritt vom Unternehmen selbst ein neues ERP-System eingeführt. Neben einer Optimierung der warenwirtschaftlichen Prozesse durch eine durchgängige Nutzung der NVE, wird mit Förderung durch PROZEUS über eine EDI-Funktionalität des Systems die Verbesserung der unternehmensübergreifenden Informationsflüsse angestrebt.
Dabei sollen sämtliche eingehenden Paletten mit einer NVE gekennzeichnet und im Warenwirtschaftssystem mit dem entsprechenden Lagerplatz verknüpft werden. Nach Abschluss der Kommissionierung erhalten alle Versandeinheiten ein GS1-Transportetikett.
Die Etiketten werden anschließend gescannt und gelangen durch Übertragung direkt in das ERP-System. Von der Bestellung bis zur Anlieferung und späteren Auslieferung der Ware werden alle Vorgänge durch den elektronischen Datenaustausch unterstützt.
Die drei wesentlichen Geschäftsvorfälle Bestellung (ORDERS), Lieferavis (DESADV) und Rechnung (INVOIC) werden dabei im EANCOM®-Format umgesetzt. Darüber hinaus werden Spediteure per EANCOM®-Nachricht IFTMIN (Transportauftrag) beauftragt die Waren zu transportieren.
Es wird erwartet, dass die Kundenbetreuer intensiver als bisher auf die Kundenwünsche eingehen können und um routinemäßigen Aufgaben (wie zeitintensive Dateneingaben) deutlich entlastet werden. Darüber hinaus werden Einsparungen durch eine geringere Fehlerquote, als bei einer manuellen Eingabe der Daten, erwartet. Zudem wird die Lagerabwicklung durch eine eindeutige Kennzeichnung der Lagerplätze und Scannung der Paletten bei Ein- und Auslagerung optimiert. Daraus resultiert eine geringere Fehlerquote und auch eine vereinfachte Inventur, wodurch sich weitere Kosteneinsparungen ergeben.
Durch die Umsetzung dieses Projektes bekommt der Pilotprojektpartner und zukünftig auch weitere Kunden relevante Informationen zeitnaher, da diese schneller abgearbeitet und übermittelt werden können. Darüber hinaus sind die Versandeinheiten mit dem
GS1-Transportetikett versehen, so dass die Geschäftspartner Informationen über Strichcodes in die Systeme einlesen können.
Die gesamte geplante Abwicklung soll zu mehr Transparenz in den Prozessabläufen führen und Fehler minimieren. Es soll klar zugeordnet werden können an welcher Stelle sich die Ware befindet, um Inventurdifferenzen auszuschließen und die Inventur zu vereinfachen.
Das Projekt startete im Dezember 2007 und wurde im Dezember 2008 abgeschlossen.