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PRAXIS

Praxisberichte

Saubere Chargenverfolgung und Qualitätssicherung durch den Einsatz von RFID

Ehmann
Alfred Thun GmbH & Co. KG

Ennepetal, Nordrhein-Westfalen
Metallverarbeitung
50 Mitarbeiter
Jahresumsatz: EUR 10,5 Mio.

Ehmann
Heinz Ehmann, Leiter Organisation, EDV, Controlling:

"Immer mehr Kunden fordern von uns ein Tracibilitiy System welches
in der Lage ist, Auskunft über alle Fertigungsschritte zu geben. Aus unserer Sicht ist das mit eBusiness in Verbindung mit RFID sehr gut möglich. Es automatisiert unsere Prozesse, entlastet uns von manuellen fehlerhaften Eingaben und wird unsere Prozesse stabiler, die Ergebnisse genauer machen.“"

Das Unternehmen

Die Firma Alfred Thun GmbH & Co. KG ist ein mittelständiges Familienunternehmen aus Ennepetal, das Fahrrad-Tretlager produziert. Im Jahr 2008 hat das Unternehmen 4 Mio. Fahrrad-Tretlager produziert. Bis 2010 sind ca. 6.000.000 Tretlager geplant, mit steigender Tendenz.

Die Ziele

Das primäre Ziel der Alfred Thun GmbH & Co. KG ist die Einführung der RFID Technologie zur Verfolgung der Chargen in den einzelnen Fertigungsstufen sowie die Unterstützung des Fertigungsprozesses unter Einbindung der begleitenden Systeme, wie Qualitätssicherung (QS), ERP und der Betriebsdatenerfassung. Dies soll der Umsetzung von vorhandenen und zukünftigen Kundenanforderungen an Tracibilitiy, bezogen auf den gesamten Fertigungsprozess dienen. Zusätzlich soll eine Identifizierung der Fertigteile durch die Kennzeichnung mit Datamatrixcode oder ähnlichen standardisierten Codes eingeführt werden um zukünftig weiterer Nutzenpotenziale nutzen zu können.

Das Projekt

Im Rahmen des Projekts sollen alle Organisationseinheiten in den RFID-Prozess eingebunden werden, so dass es im Fehlerfall möglich ist, die Daten des Produktionsauftrags jederzeit ohne zusätzlichen Aufwand darzustellen. Bei Kunden und Externen Audits kann das Unternehmen dann ein in sich konsistentes System vorweisen. In den einzelnen Fertigungsbereichen wird es in den Organisationsstrukturen nur unwesentliche Veränderungen geben. In den Fertigungsbereichen wird es durch die Einführung der Rückverfolgbarkeit zu erhöhtem Datenaufkommen kommen, welches aber durch den RFID-Einsatz auf ein Minimum reduziert werden soll.

Der Nutzen

Hohe Genauigkeit bei der identifizierung der Chargen an den Maschinen, daher keine Verwechslung. Unabhängigkeit von Mitarbeitereingaben und Bedienung. Sofortige Informationen wo sie gebraucht werden.

Der Zeitrahmen

Das Projekt startete am 01.08.2009 und hat eine geplante Laufzeit von 5 Monaten.