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PRAXIS

Praxisberichte

Stammdatenmanagement: Produktdatenoptimierung

SLT Lasertechnik Edelstahl- und Blechverarbeitungs GmbH

Perleberg, Brandenburg
Metallerzeugung, -verarbeitung und -bearbeitung
55 Mitarbeiter
Jahresumsatz: EUR 3,01 Mio.

Arnold Brockmüller, Projektleiter:

"Mit Hilfe von eBusiness-Standards sind wir als kleines Unternehmen in der Lage, die Anforderungen unserer großen Kunden zu erfüllen und positionieren uns gleichzeitig als kompetenter Geschäftspartner."

Die Ausgangslage

Der Geschäftsprozess von Standardprodukten untergliedert sich in drei Teilprozesse:
1. Die Abwicklung von Kundenanfragen nach Erzeugnissen mit der Angebotsabgabe. In diesem Prozessschritt wird zurzeit nur die generelle Machbarkeit geprüft. Wenn die Angebotserstellung zügig erfolgt besteht eine erhöhte Bereitschaft des Kunden einen Auftrag auszulösen. Angebotsanfragen von Interessenten erreichen die Firma meist per Fax, in seltenen Fällen per eMail. Um das Angebot erstellen zu können, wird in der Kalkulationsabteilung mit dem Programm U-Wert gerechnet und bei Erfordernis eine Abstimmung mit den Fachbereichen vorgenommen. Die gesamten Informationen werden in das ERP-System mit den entsprechen-den Erzeugnisinformationen eingegeben, so dass das Angebot per Fax an den Anfragenden versendet wird.
2. Anfragen zur Lieferfähigkeit eines Erzeugnisses sind von der Materialverfügbarkeit und der Maschinenkapazität abhängig und werden zurzeit vom Materialeinkäufer bzw. vom Werkstattleiter beantwortet. Bei zurzeit 10 % aller Anfragen erfolgt die Bestellung, die im Anschluss an ein Kundengespräch mit einer schriftlichen Auftragsbestätigung durch die Sekretärin gefaxt wird.
3. Die Auftragserteilung durch den Kunden erfolgt in 95 % über ein Fax. Aus den Stammdaten können nur die Kundenstammdaten übernommen werden, diese wurden auf Grund der vorher gehenden Anfrage angelegt. Artikelstammdaten für den Auftrag können nur durch vorhergehende gleiche Aufträge verwendet werden. Die Artikelstammdaten in der Artikelkarte gliedern sich zurzeit in Produktdaten wie z.B. Laufende Nr.: / Benennung: / Material: / Abmessung: / Zeichnungsnummer: / Oberfläche: / Basiseinheitscode: / Arbeitsplannummer: / oder Fertigungsstücklistennummer:/ Die Eingabemethode ist hier manuell.

Die Zielsetzung

Im Mittelpunkt der Anwendung steht die Erschließung neuer Vertriebs- und Kommunikationswege, um Kundenanforderungen nach größerer Transparenz hinsichtlich Lieferfähigkeit von Produkten gerecht zu werden.

Die bisherigen Vertriebsprozesse im Unternehmen sollen mit der aktiven Vertriebsleitstelle als Kommunikationsplattform optimiert werden, indem mehrmals am Tag auftretende Arbeitsschritte automatisiert und elektronisch abgewickelt werden. Ziel ist es, auf diese Art und Weise Vertriebsmitarbeiter konzentriert an wertschöpfende Aufgaben zu binden.

Da die Lieferfähigkeit einen Erfolgsfaktor beim Unternehmen Schmitz Lasertechnik Edelstahl- und Blechverarbeitungs GmbH darstellt und viele Kunden vor allem nur dann bestellen, wenn das Produkt mit bekannter Qualität zum vorher bestimmten Termin geliefert werden kann. Diese Informationen sollen interessierten Kunden über die Klassifizierung im System zur Verfügung gestellt werden.