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SLT Lasertechnik Edelstahl- und Blechverarbeitungs GmbH
Perleberg, Brandenburg Metallerzeugung, -verarbeitung und -bearbeitung 55 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 3,01 Mio. |
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Arnold Brockmüller, Projektleiter:
"Mit Hilfe von eBusiness-Standards sind wir als kleines Unternehmen in der Lage, die Anforderungen unserer großen Kunden zu erfüllen und positionieren uns gleichzeitig als kompetenter Geschäftspartner." |
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Im März 2007 wurde im Rahmen von Prozeus im Unternehmen Schmitz Lasertechnik Edelstahl- und Blechverarbeitung GmbH nach der endgültigen Erstellung des Pflichtenheftes mit der Einführung von BMEcat 2005 und eCl@ss 4.2 bzw. eCl@ss 5.1 begonnen. Schmitz Lasertechnik, ein Metallteilelieferant im Bereich Laserzuschnitt, Kanteile und Stanzteile sowie Schweißbaugruppen mit oder ohne Pulverbeschichtung nach kundenspezifischer Vorgaben, hat sich der Aufgabe gestellt, ein Produktinformationssystem für Großkunden zu erstellen. Im Herbst 2007 wurde das Projekt mit der Fertigstellung der Web-Lösung abgeschlossen.
Der sehr eng gesteckte zeitliche Rahmen für das Projekt wurde durch die Firma Schmitz Lasertechnik sowohl in der Anfangsphase wie auch in der Endphase ausgedehnt. Der bisherige IT Partner stieg nach anfänglichen Zugeständnissen in der Vertragsanbahnung aus. Danach wurden mit zwei weiteren IT-Beratern erfolglose Anstrengungen unternommen. So konnte erst nach einem halben Jahr ein sehr kompetentes IT Beratungsunternehmen, die e-pro solutions GmbH, gebunden werden. Die Datenbasis der Artikelstammdaten aus Navision
konnte unkompliziert genutzt werden. Da das IT Unternehmen e-pro über sehr gute Erfahrungen in dem Projekt verfügte, wurde das eigentliche Kernthema im organisatorischen und methodischen Rahmen schnell umgesetzt. Die Vermittlung der eCl@ss-und BMEcat-Grundlagen konnte sehr konzentriert durchgeführt werden. Die sehr spezielle Gestaltung des PIMs wurde mit der IT Firma altantis GmbH Hamburg vorgenommen. Das WEB Hosting übernimmt der IT-Dienstleister Metzer Agentur für DV-/IT Technik Hamburg.
Die Projektschritte und Inhalte wurden mit dem IT Dienstleister abgestimmt und
für die Erstellung des Pflichtenheftes aufgearbeitet. Dabei wurde von Anfang an, der Schwerpunkt auf die Marketingverwertbarkeit gelegt.
1. Der Ausgangspunkt der Überlegung war es, für Großkunden eine Plattform
als Produktinformationsystem und damit verbunden ein Produktinformationmanagmet zu konzipieren. Das Anliegen, damit die Kundenbindung zu stärken, sollte mit den Qualitätsvorteilen der gefertigten Erzeugnisse aufgezeigt werden. Dabei wurden Materialbeschaffenheitskriterien herausgestellt und nach dem Fertigungsverfahren gegliedert. Spezielle Kriterien der Qualitätsstufen werden aus der Detailaufnahme sichtbar. Alle Grundlagen, die für die Eingruppierung notwendig sind konnten so erarbeitet werden.
2. In dem zweiten Schritt, nach der Strukturbaumfestlegung, die alle Fertigungsverfahren und Materialarten als Oberbegriff enthält, erfolgte die
die Datenaufbereitung. Aus den 30000 Artikeln wurden nur die schienenfahrzeugspezifischen ausgewählt. Dafür wurden jeweils 5 Merkmale erfasst. Nach der Datenfeldfestlegung und Abstimmung wurde die Datenübernahme mit dem Datenkonfigurator vollzogen und die programmierten Schnittstellen wurden erfolgreich gestestet. Das ständige Aktualisieren der neu zufertigenden Erzeugnisse wird weiter in Abstimmung mit dem Großkunden vollzogen. Die Möglichkeit der Übersetzung der Artikelstammdaten ist vorhanden - wurde aber aus Bedarfsgründen nur getestet und wird zurzeit vom Kunden nicht abverlangt.
3. Parallel wurde mit der Einführung des neuen PPS-Systems begonnen. Hierfür ist kurzfristig ein neues Serversystem mit der kompletten Neuausstattung der Hardware von 15 Arbeitsplätzen angeschafft worden.
4. Die eCl@ss-Spezifikation mit den technischen Merkmalen der Artikel wurde verknüpft und läuft im Echtzeitmodus im BMEcat.
Das Produktions- und Erzeugnisspektrum ist damit abrufbar und heute durch das PPS-System mit Liefertermin und der entsprechenden Qualität dargestellt. Die engere Kundenbindung und der weitere Ausbau für den elektronischen Kommunikationsprozess wurden geschaffen.
Schmitz Lasertechnik ist ein für die Zukunft aufgestelltes Unternehmen, hat jedoch auf Grund der derzeitigen Größe von 64 Beschäftigten einen zu niedrigen Grenzwert bei der völligen Erschließung der eBusiness-Vorteile. Durch eine Neugründung des Unternehmens vor drei Jahren sind noch keine ausreichenden gefestigten Strukturen vorhanden. Leider wirkte dieser Umstand während der gesamten Projektumsetzung. Damit verbunden waren neue Zuständigkeiten, Personalschwächungen bis zur Systemumstellung im Projekt und letztendlich zur kompletten Führungspersonal-Neuaufstellung. Nachdem diese vollzogen war und das Projekt zu scheitern drohte, weil Stammdaten nicht mehr verwendet wurden, wurde ein neues PPS-System mit neuem Server eingeführt.
Hierdurch konnte die Optimierung von Vertriebs- und Beschaffungsprozessen jedoch realisiert werden. Die aktive Vermarktung der Lösung durch die Anforderungen der Standards eCl@ss und BMEcat hat dem Unternehmen auf dem Markt zu einem sichern und kompetenten Auftreten verhoffen. Das positive Image des Unternehmens, welches auch mit der Durchführung des Projektes PROZEUS gekoppelt ist, hilft bei der besseren Marktdurchdringung.
Prozessverbesserungen konnten allein schon durch die Erhöhung der Kundeninformationen auf elektronischem Wege erreicht werden. Die Steigerung der Anfragen an den Vertrieb und an die Kalkulation über den Kanal
des Internets wurde damit realisiert.