PROZEUS Praxis: Rationelle Stahlbearbeitung
Mehr Kundenservice sowie die Erzielung von effizienteren Arbeitsabläufen sind das erklärte Ziel des Unternehmens, was durch die Einrichtung der elektronischen Kommunikation mit allen Kunden und Lieferanten unter Nutzung moderner Kommunikationsstandards (XML-basierten EDIFACT-Format) umgesetzt werden soll.
Inhalte des Projektes ist die Einführung der elektronischen Kommunikation mit Lieferanten und Kunden in Ein- und Verkauf. Im Einkauf sollen Bestellungen, Bestelländerungen und Auftragsbestätigungen automatisch aus dem System heraus versendet bzw. empfangen werden. Im Verkauf wird die elektronische Kommunikation in zwei Bereichen eingeführt. Zum einen soll der vorhandene Online-Shop um die Fähigkeit erweitert werden, elektronische Dokumente zu versenden. Sowohl im Einkaufs- als auch im Verkaufsbereich wird das Warenwirtschaftssystem um die Fähigkeit der elektronischen Kommunikation auf XML-Basis erweitert und an den bestehenden Online-Shop angebunden. Kunden erhalten somit die Möglichkeit, die im Online-Shop getätigten standardisierten Bestellungen in ihr eigenes Warenwirtschaftssystem zu übernehmen.
Im Anschluss an das Projekt PROZEUS haben die Projektpartner die Absicht, diese Schnittstelle um den Dokumenttyp Angebot zu erweitern. Damit wird es möglich sein, daß der Kunde dieses Angebot maschinell in sein eigenes Warenwirtschaftssystem übernehmen kann. In wieweit die Erweiterung auf andere Dokumenttypen sinnvoll ist, wird in diesem Zusammenhang geprüft werden.
Der geplante wirtschaftliche Nutzen besteht zum einen in der Reduzierung von Prozesskosten durch Optimierung und Automatisierung der Geschäftsprozesse. Zum anderen wird durch die zusätzlichen Serviceleistungen des Online-Shops eine Steigerung des Online-Umsatzes angestrebt.
Besonders als mittelständischer Zulieferer in der Automobilindustrie ist es für das Unternehmen entscheidend, die geforderten elektronischen Geschäftsprozesse abwickeln zu können, um Geschäftsbeziehungen zu Großkunden nicht zu gefährden.
Das Projekt startete im April 2003 und wurde im Oktober 2004 abgeschlossen.