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Arbeitspaket 6: Umsetzung

Herausforderung Frischwaren: 

Bei der vorgestellten Maßnahme existierte eine besondere Herausforderung: Frischwaren wie Fleisch, Obst und Gemüse besitzen einen hohen Wasseranteil. Und Flüssigkeit kann die Leistungsfähigkeit der RFID-Transponder beeinträchtigen, was Zuverlässigkeit und Lesequote verschlechtert.

Deshalb verfolgte die Untersuchung zwei Hauptziele:

1) Im Fokus stand die Überprüfung der technischen Machbarkeit unter realen Bedingungen.
2) Anschließend wurden Potenziale zur Prozessoptimierung entlang der Wertschöpfungskette identifiziert.

Die Umsetzung: 

Für das Pilotprojekt installierte das Team auf den verschiedenen Stufen der Lieferkette RFID-Komponenten. Über 15.000 Fleischkisten wurden mit RFID-Transpondern ausgestattet – im Boden integriert oder als Smart-Label aufgeklebt – und in einen definierten Umlauf gebracht.

Im REWE-Zentrallager und bei den beteiligten Einzelhändlern wurden Wareneingang (WE) und Warenausgang (WA) automatisiert. Dabei verwendete das Zentrallager stationäre RFID-Lesetore (Gates). Die Märkte testeten Gates sowie mobile RFID-Reader, auch als Handhelds oder Lesegeräte bezeichnet. Auf Seiten der Lieferanten wurde nur der Warenausgang betrachtet, wo stationäre Lesetore zum Einsatz kamen.