Projektprofil
Um festzustellen ob Bestandsmanagement, Transportstatus und Standort von Behältern für Frischeware durch den Einsatz von RFID optimiert werden können, soll in diesem Projekt der Nutzen, die technische Machbarkeit und die Wirtschaftlichkeit des Einsatzes von RFID Technik entlang der Lieferkette von SB-Fleisch und Wurstwaren identifiziert und bewertet werden. Weiterhin erfolgt eine Analyse der Übertragbarkeit der Ergebnisse auf weitere Hersteller und Produkte.
Es ist vorgesehen die RFID-Technologie im realen Prozessumfeld der Frischelogistik zu testen. Hierzu wird bei Lieferanten, REWE-Lägern und Märkten RFID-Technik installiert. Zudem werden die Prozesse vom Lieferanten bis zum Markt analysiert und Möglichkeiten zur Prozessverbesserung identifiziert. Im Mittelpunkt der Tests stehen mit RFID-Transpondern versehene E2-Fleischkisten.
Zur eindeutigen Identifikation wurde jede Kiste mit dem weltweit eindeutigen Elektronischen Produkt-Code (EPC) versehen, in dem ein Global Returnable Asset Identifier (GRAI) gemäß den Standards von GS1 Germany codiert war. Die GRAI ist eine Identifikationsnummer, die speziell für Mehrwegladungsträger entwickelt wurde und bereits strichcodiert zum Einsatz kommt.
Wenn die Fleischkisten an verschiedenen Punkten im Prozess (Produktion, Warenaus- und –eingänge) automatisch per RFID identifiziert werden, lässt sich der große manuelle Dokumentationsaufwand bei dieser Warengruppe senken und Prozesse können übergreifend optimiert werden.
Der Einsatz von RFID ermöglicht unter den gegebenen Rahmenbedingungen eine übergreifende Optimierung, die sich in einer Verbesserung der Lieferqualität und einer Vereinfachung der Warenvereinahmung, des Bestandsmanagement oder Rückverfolgung von Ware auswirken kann. Außerdem wird die Durchlaufzeit der Transportbehälter im Gesamtprozess verkürzt.
Das Projekt startete Oktober 2006 und wird wurde im April 2007 abgeschlossen.