|
PALETTEN-SERVICE Wismar GmbH
Wismar, Mecklenburg-Vorpommern Dienstleistung / Logistik 50 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 12 Mio. |
|
Ingo Mönke, Geschäftsführer :
"Ich erwarte von dem Projekt eine Einschnittoptimierung und Verschnittminimierung in der Rohmaterialaufteilung durch ein EDV-gestütztes Warenwirtschaftssystem und Produktionsplanung mit Fertigungsstücklisten sowie die Absprache mit Kunden über den Einsatz der Holzflachpalette als intelligenten Ladungsmittelträger mittels RFID-Technologie." |
|
Aus der vorhandenen Langware werden die direkt in der Produktion benötigten Fix-Längen der verschiedenen Abmessungen auf einer Kappsäge gekappt und zumeist direkt an die Produktionsanlagen gefahren. Reststücke über einer Länge von 600 mm werden dem Rohmateriallager wieder zugeführt.
Es gibt keinerlei Aufzeichnungen nach dem kontrollierten Wareneingang über vorhandene Lager-Längen, keine Verknüpfung zu dem jeweiligen Produktionsbedarf und auch keine Lagerbestandsaufzeichnungen für die zurückgehenden Abschnitte ab 600 mm.
Während der Durchführung des Projektes bei Paletten-Service Wismar werden Befragungen bei den Kunden von Paletten-Service Wismar(PSW) durchgeführt, um Anforderungen an die Technologie zu erkennen. Durch diese Erfahrungen soll ein Mehrwert für die Kunden von PSW entstehen und so eine höhere Kundenbindung erfolgen. Zu den Kunden Zählen sowohl Logistikdienstleider, Produzierende Industrieunternehmen als auch Handelsunternehmen. Unternehmen, die bereits in die engere Auswahl für eine Befragung kommen, wären Mars Food, Rewe oder Beiersdorf. Eine Einbindung von Verbänden wie EPAL wird ebenfalls berücksichtigt.
Der Fokus des Projektes liegt auf der Verwendung von Standards im Innerbetrieblichen Ablauf der Verwaltung des Rohmaterials, Produktion, Kontrolle der Trocknung und des Verkaufs (Warenausgang). Durch die Verwendung von Standards wird ein Mehrwert für die Kunden von PSW entstehen, da die Möglichkeit besteht die RFID Technologie an der Fertigware zu belassen. Somit entstehen 4 Inhaltspakete für das Projekt:
1. |
Paket des Projekts: Angestrebtes Ergebnis: |
2. |
Paket des Projektes: Angestrebtes Ergebnis: |
3. |
Paket des Projektes: Angestrebtes Ergebnis: |
4. |
Paket des Projektes: |
Angestrebtes Ergebnis:
Durch die Erfassung des Warenausgangs werden die Produzierten Paletten aus dem EDV System gebucht und somit der Kreislauf zwischen Rohmaterial, Produktion und Verkauf geschlossen.
Zusätzlicher Nutzen der Umsetzung des Projektes:
Als Zusatznutzen des Projektes gilt es, die Kennung auf dem RFID-Tag (EPCglobal Standard GRAI) der Fertigware so darzustellen, dass sie Kundenanforderungen in der deutschen Industrie und dem deutschen Handel entsprechen und somit einen Mehrwert für die Kunden zu erreichen und eine Verfolgbarkeit von Mehrwegpaletten sicherstellen zu können. Um dieses Ergebnis zu erreichen, arbeitet PSW aktiv in den GS1 Arbeitsgruppen zur Standardisierung der RFID Technologie auf Ladungsträgern mit. So soll sicher gestellt werden, dass bereits in den Internen Prozessen bei PSW Standards verwendet werden, die in Zukunft von Industrie und Handel gefordert werden.
Als Treiber des Projektes wird klar die Optimierung der internen Prozesse mit standardisierter Technologie. Der Focus liegt klar darauf für die kommenden Anforderungen der Kunden vorbereitet zu sein, um so nicht nur die Anforderungen des Marktes zu erfüllen, sondern auch selber Vorteile durch die verwendung von Standards und neuer Technologien zu erlangen.
In diesem Projekt ist nicht die Warenvereinnahmung auf Artikeleben geplant. Des weiteren werden in diesem Projekt keine Datenschnittstellen mit Kunden von Paletten Service Wismar erstellt. Es werden ausschließlich Standards von GS1 verwendet.
Eine Umstellung wird vorallem in dem Verwaltungs und Wirtschaftssystem von Paletten Service Wissmar erwartet. Hier wird durch die Verwendung der AutoID Technologie mehr Transparenz erzeugt und somit die Prozesse effizienter gestalltet. Eine Schulung der Mitarbeiter im Umgang mit der neuen Technologie wird bereits während der Umsetzung des Projektes beginnen.
Durch das frühe Einbinden der Mitarbeiter soll eine erleichterung der Prozessveränderung und die Akzeptanz der neuen Technologie erreicht werden.