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PROZEUS Praxis - Norka

Die Ziele

Vermehrt fordert der Markt von NORKA, dass Produktdaten in standardisierten Formaten bereitgestellt werden. In der derzeitigen Situation des Unternehmens gestaltet sich die Zusammenstellung der benötigten Daten jedoch als äußerst schwierig. Die Daten werden händisch unter hohem Aufwand zusammengetragen und dem Kunden manuell zur Verfügung gestellt. Gründe für diese Vorgehensweise sind in mangelhaften Prozessen der Stammdatenanlage und Stammdatenpflege zu suchen sowie fehlende Klassifizierung der Produkte. Um NORKA langfristig wirtschaftlich zu festigen, wurde durch die Geschäftsführung das Projekt im Rahmen von PROZEUS initiiert. Ziel soll eine konsolidierte Sicht auf alle Stammdaten unter Klassifizierung nach branchenüblichen Standards wie BMEcat und ETIM sein.

Das Projekt

Im Unternehmen soll ein Produktinformationsmanagement (PIM) System aufgesetzt werden. Dieses System soll dann in erster Hinsicht als Instrument zur Erstellung von Printmedien genutzt werden. Weiterhin soll das PIM-System den Vertrieb bei der Beratung von Kunden unterstützen. Da immer mehr Kunden Daten in standardisierten Austauschformaten erwarten, sollen auch diese automatisch aus dem PIM erzeugt werden. Voraussetzung hierfür sind klassifizierte Produktdaten im ETIM und eCl@ss-Standard. Die Produktdaten aus dem ERP-System werden in das PIM-System übertragen und mit weiteren Daten angereichert. Dazu gehören neben den Klassifizierungsmerkmale auch Produktfotos, Objektsfotos und weitere lichttechnische Daten.

Der Nutzen

NORKA geht es darum die Daten aus den verschiedensten Quellen im Unternehmen zukünftig durch Standardisierung an einer vorgegebenen Stelle zu finden. Dadurch sollen Redundanzen vermieden werden und die Aktualität der Daten wäre gewährleistet. So sollen keine zeitaufwendigen und kostenaufwendigen Medienbrüche mehr stattfinden.

Der Zeitrahmen

Das Projekt startete am 01.01.2010 und hat eine geplante Laufzeit von 18 Monaten.