|
MRS Electronic GmbH
Rottweil, Baden-Württemberg Elektrotechnik 49 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 6,9 Mio. |
|
Günther Dörgeloh, Geschäftsführer:
"In der RFID-Technik sehen wir ein großes Entwicklungspotential für unseren gesamten Logistik- und Produktionsbereich. Mit dem PROZEUS-Projekt vollziehen wir den Einstieg in diese Technologie und schaffen so mittel- und langfristig eine Ausgangsbasis für zukünftige Optimierungsmaßnahmen." |
|
|
| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
Die Firma MRS Electronic GmbH ist seit 1971 im Bereich Kfz-Elektronik, im OEM-Geschäft und in der Leiterplatten-Bestückung/Lohnfertigung tätig. Im Bereich Automotive / KFZ- und Nutzfahrzeugelektronik entwickelt, produziert und vertreibt das Unternehmen ein breites Produktportfolio. Es reicht vom Standardrelais über anwendungsspezifische Geräte bis hin zu innovativen, programmierbaren Steuerungen. Zu dem umfangreichen Spektrum der OEMEntwicklungen von MRS Electronic gehören Mess- und Regelsysteme, Testsysteme für Leistungshalbleiter, Datenlogger, Steuerungen für Sonder- und Nutzfahrzeuge, Baumaschinen und Industrieausrüstungen. Im Bereich Auftragsfertigung bestücken wir mit einem modernen Equipment Leiterplatten für verschiedene Kunden der industriellen Mess- und Automatisierungstechnik und der Automobilindustrie ((SMD-Bestückung, manuelle Bestückung, AOI-Prüfung, ICT-Tester, Montage).
Als Zulieferer für den Automobilbereich siehten sich MRS Electronic mit immer höheren Qualitätsvorgaben konfrontiert. Die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Produkte des Unternehmens steigen ständig. Gleichzeitig nimmt die Komplexität elektronischer Komponenten stetig zu. Im Falle eines Rückrufs müssen vollständige und exakte Dokumentationen und Nachweise über die Herstellung und Zusammensetzung unserer gelieferten Erzeugnisse bereitgestellt werden. Diese hohen Anforderungen zwingen das Unternehmen die Rückverfolgbarkeit seiner Produkte zu organisieren.
Mit dem PROZEUS-Projekt soll ein Traceabilty-System aufgebaut werden mit dem die exakte und lückenlose Rückverfolgbarkeit von Rohstoffen, Halbfabrikaten und fertigen Produkten im gesamten Produktions- und Logistikablauf (Wareneinkauf, Lager, Fertigung, Versand) gewährleistet wird. Es soll jederzeit exakt bestimmt werden können, welche Bauteile aus welcher Charge wann und wo zu einem Endprodukt verbaut wurden. Das System übernimmt die Verwaltung und Verfolgung von Chargen, Seriennummern und Fertigungslosen.
Mit der Realisierung eines Systems für die Bauteile-Rückverfolgbarkeit verfolgt das Unternehmen eine erhöhte Transparenz der ausgelieferten Produkte, eine schnellere Fehlerbehebung bei Reperaturfällen und Rückrufaktionen und erhöhte Sicherheit bezüglich Produkthaftungspflicht.
Das Projekt startete am 01.08.2009 und hat eine geplante Laufzeit von 12 Monaten.