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PROZEUS Praxis - mimatic Zettl GmbH

Das Unternehmen

Als global operierendes, mittelständisches Unternehmen entwickelt und produziert die mimatic Zettl GmbH seit 1974 CNC-Präzisions- und Sonderwerkzeuge für die Automobil-, Maschinenbau-, Flugzeug- und Holzbearbeitungsindustrie.
Die Produkte sind in drei Bereiche aufgeteilt. Ein großer und weiterhin wachsender Bereich sind Zerspanungswerkzeuge wie Zirkular- und Gewindefräswerkzeuge, Reibahlen und Wendeschneidplatten. Neben dem Katalog-Standardprogramm, welches laufend weiterentwickelt wird, konstruiert und produziert Zettl Werkzeuge auch individuell nach Kundenwunsch. Ein weiterer Produktbereich sind die Angetriebenen Werkzeugeinheiten. Hier bietet das Unternehmen den Kunden ein breites Spektrum an Bohr- und Fräswerkzeugen, in gerader und abgewinkelter Ausführung, mit hohe Drehmomentübertragungen und Drehzahlen. Der dritte Produktbereich umfasst die Hochleistungs-Präzisions- und Universalspannfutter sowie Stech- und Drehwerkzeuge in den verschiedensten Ausführungen. Die Produkte in diesem Bereich werden teils selbst produziert, oder zugekauft, um sie als Handelsware zu vertreiben.

Die Ziele

Neben der Klassifizierung nach eCl@ss, strebt Zettl auch die Erschließung neuer Absatzmärkte und Vertriebswege im Bereich eBusiness an. Neben der Präsenz und dem Vertrieb der Produkte auf elektronischen Marktplätzen, plant das Unternehmen auch einen eigenen Web-Shop zu erstellen, über den Kunden direkt und unkompliziert bestellen können. Ein weiterer Punkt im Bereich eBusiness ist der elektronische Datenaustausch mit den Kunden und im späteren Verlauf auch mit Lieferanten. Da bereits in diesem Bereich die erste Kundenanfrage über den elektronischen Datenaustausch vorliegt und zu erwarten ist, dass die Nachfrage nach diesem Dienst weiterhin steigen wird, hat man sich dafür entschieden, den Kunden Produktdaten im BMEcat-Format zur Verfügung zu stellen und um ihnen somit einen weiteren Service zu bieten. Zettl verfolgt mit diesen Punkten aber auch die Ziele, den Bekanntheitsgrad sowie den Marktanteil der Firma zu erhöhen, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und den Umsatz zu steigern.

Das Projekt

Das Projekt umfasst neben der Klassifizierung nach eCl@ss (was zugleich der erste Schritt sein wird) die Datenaufbereitung der Artikel für den elektronischen Datenaustausch mit BMEcat und die Erschließung neuer Absatzmärkte durch die Präsenz auf elektronischen Marktplätzen sowie die Erstellung eines eigenen Web-Shops.

Die Klassifizierung der Artikel geschah bis 31.12.2007 im alten Betriebssystem über bestimmte Nummernkreise welche jeder Artikelgruppe zugeordnet wurde. Zugleich war die Klassifizierung auch die Artikelnummer. Da dieses System aber nicht mehr zeitgemäß war und den Anforderungen nicht mehr gerecht wurde, hat man sich für ein neues ERP-System (ABAS) entschieden welches am 01.01.2008 in Betrieb genommen wurde. Das ERP-System ABAS vergibt jedoch laufende Artikelnummern, womit sich die Suche nach Artikeln wesentlich erschwert, da nicht mehr wie vorher nach den Nummernkreisen gesucht werden kann. Es wurden zwar die alten Artikelnummern in das neue System übernommen, jedoch kann diese nicht mehr für neu aufgenommene Artikel erfasst werden. Seit dieser Problematik wurde nach einer sinnvollen Lösung gesucht welche nun in der Klassifizierung nach eCl@ss gefunden wurde.

Der Nutzen

Der Nutzen der sich aus diesem Projekt ergibt, ist ein klassifizierter und somit strukturierter Artikelstamm verbunden mit kürzeren Suchzeiten und Eliminierung von Dubletten. Ein weiterer Nutzen ist die Erschließung neuer Absatzmärkte verbunden mit der Gewinnung von Neukunden (national als auch international) sowie die stärkere Bindung von vorhandenen Kunden an das Unternehmen.

Der Zeitrahmen

Das Projekt startete am 01.05.2010 und hat eine geplante Laufzeit von 8 Monaten.