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PROZEUS Praxis - Luksch

Die Ziele

Ziel des Projektes war die Integration der am Bau beteiligten Dienstleister (Planer, Baufirmen) der Handwerker der einzelnen Gewerke sowie der Materiallieferanten und die Beseitigung der bisherigen Medienbrüche im Belegaustausch mit Hilfe des M-DIZ Portals.
Hierzu sollten alle Beteiligten stufenweise über alle Phasen des Baugeschehens einbezogen werden können - von der Projektentwicklung über Planung und Bau bis hin zum Betrieb, also der Instandhaltung, der Sanierung, der Umnutzung. Für Immobilien als langlebige Wirtschaftsgüter sollte mit Hilfe des M-DIZ-Portals eine phasenübergreifende Leistungsbündelung mit medienbruchlosem Belegaustausch bei Errichtung und Betrieb von Immobilien ermöglicht werden. Mit Hilfe des M-DIZ-Portals sollte soweit möglich eine Integration des Belegaustauschs in Planung und Ausführung bei Neubau und Sanierung von Immobilien und Anlagen erreicht werden. Dabei wurden im Rahmen des Projektes mit dem M-DIZ-Portal zunächst die ausführenden Gewerke integriert. Im Verlaufe der späteren Nutzung des Portals sollten stufenweise alle am Baugeschehen Beteiligten einbezogen werden können. Und dies über alle Phasen des Baugeschehens: Errichtung, Nutzung, Instandhaltung/Sanierung.

Das Projekt

1. Einrichtung eines Handwerkerportals (M-DIZ-Portal) zur Integration von Leistungsverzeichnissen und Material-Katalogen
2. Leistungsverzeichnisdaten in BMEcat-Struktur gemäß GAEB- und STLB-Klassifikation
3. Artikeldaten in BMEcat-Struktur gemäß eCl@ss/Bauclass-Klassifikation (bei Bedarf Mapping auf ETIM oder proficlass)
4. Belegaustausch über das geplante Handwerker-Portal des M-DIZ mittels openTRANS

Der Nutzen

Mit dem M-DIZ-Portal sollte die Grundlage geschaffen werden, die wachsenden Aufgaben kostengünstiger abzuwickeln. Über die elektronische Anbindung von Kunden sollten langfristige Bindungen aufrechterhalten werden, die auch eine Senkung von Prozesskosten bei den Kunden erreichen sollte. Verständigungsprobleme aus Telefonaten, schlecht lesbare Faxanfragen, falsche Artikelangaben und sonstige Fehler sollten durch elektronischen Nachrichtenaustausch vermieden werden.

Der Zeitrahmen

Das Projekt startete im Juli 2006 und wurde im Dezember 2007 größtenteils abgeschlossen. Die Nacharbeiten durch Schnittstellenprobleme zu Altsystemen werden sich noch bis ins Jahr 2008 erstrecken, bis alle Altsysteme durch neue Systeme ersetzt wurden.