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Luksch-Service Installationen
München, Bayern Unternehmensnahe Dienstleistungen 7 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 0,7 Mio. |
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Franz Luksch, Geschäftsführung:
"Wir möchten mit dem Aufbau eines Dienstleistungsportal Handwerkssystemleistungen anbieten können. Es soll als Basis für gewerbliche und industrielle Kunden und Geschäftspartner dienen." |
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Das Projekt konnte nicht vollständig abgeschlossen werden, da die bestehenden Altsysteme viele benötigten Schnittstellen und Funktionen nicht zur Verfügung stellten. Das neue Portal kann daher erst nach vollständigem Austausch der Altsysteme komplett integriert und final getestet werden.
Dennoch wurden zahlreiche Lieferantenkataloge integriert, Test-Angebote und -Bestellungen durchgeführt und Kunden an das Portal angebunden.
Eine großes Hindernis stellte bei der Integration von Katalogdaten der fehlende Standardeinsatz dar: Die im Handwerk, auch im Sanitärbereich, überwiegend verwendeten Katalogformate erschweren die Katalogdatenaufbereitung. Der BMEcat-Standard ist hier noch zu wenig verbreitet. Auch die Integration von Klassifikationssystemen (eCl@ss) fehlt häufig oder die Pflege von eCl@ss-Nummern ist unvollständig. Eine Integration von bau:class oder ETIM etc. ist überwiegend noch offen. Die fehlenden Standards erschweren die Suche über den Klassifikationsschlüssel für Hersteller- bzw. Anbietervergleiche.
Die STLB- und GAEB-Strukturen sind für den täglichen Handwerkseinsatz noch wenig geeignet. Sinnvoll sind sie jedoch für die geplante Teilnahme an öffentlichen Ausschreibungen sowie für die eigene Vergabe von Teilleistungen an Subunternehmer.
Im Rahmen der Beispieldurchläufe von Bestellungen und Abrechnungen für Montageaufträge (kundenseitig) und Materiallieferungen und Montageleistungen (lieferseitig) wurden wichtige Erkenntnisse gewonnen: Die angestrebte durchgängig beleglose Arbeitsweise wird im Handwerksbereich (zunächst noch) Fiktion bleiben. Im Dienstleistungssektor muss immer parallel Papier erzeugt werden können, bspw. für den Montageauftrag vor Ort auf der Baustelle oder den Reparaturbericht/Arbeitsnachweis.
Die versuchsweise Einführung einer durchgängig beleglosen Datenkette hat sich nicht bewährt. Die den Monteuren überlassenen Leihgeräte eines PC-Herstellers (Tabletts mit integriertem Drucker) waren zu empfindlich für den rauen Montagebetrieb und auch preislich unattraktiv.
Die Gründe für die Projektverzögerungen sind nicht primär technischer Natur – abgesehen von fehlenden Schnittstellen für Datenim- und export der bisher noch bei Luksch-Service verwendeten Inhousesysteme sowie der proprietären Katalogdatenformate. Schwierigkeiten machen eher noch die Unsicherheiten der Beteiligten auf Seiten der Kunden und der Anwender bei Luksch-Service. Der Weg hier vom bisherigen Handling von Papier, trotz der damit verbundenen Belastungen im Tagesgeschäft, zum elektronischen Belegdatenaustausch wird noch einiges an Arbeit erfordern.
Die möglichen Verbesserungen lohnen jedoch auf jeden Fall den Aufwand, auch wenn sich die Arbeiten hierfür über einen längeren Zeitraum hinziehen werden.
Das Potenzial an Einsparmöglichkeiten und Prozessverbesserungen wie auch die verbesserten Marktmöglichkeiten bei größeren Kunden (Rahmenverträge) sind weiterhin attraktiver Anreiz, den begonnenen Weg fortzusetzen. Auch wenn einige der Zusatzarbeiten außerhalb des Projektes abgewickelt werden müssen.