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Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr
PRAXIS

Praxisberichte

Standardisiertes Informations- & Reklamationsmanagement von Tonerkartuschen durch die Verwendung von GS1-Datamatrix, BMEcat und eCl@ss

K U Lichtenstein
K+U Printware GmbH

Ettenheim, Baden-Württemberg
Bürobedarf
85 Mitarbeiter
Jahresumsatz: EUR 14,8 Mio.

K U Lichtenstein
Mario Lichtenstein, Projektleiter:

"Mit diesem Projekt bieten wir unseren Kunden ein Plus an Transparenz und Informationsaustausch. Dieser Mehrwert ermöglicht uns den Ausbau unseres ohnehin schon hohen Standards in Qualität und Produktsicherheit."

Das Unternehmen

Die K+U Printware GmbH wurde 1990 gegründet und ist im badischen Ettenheim ansässig. Hier produziert das Unternehmen, mit derzeit 150 Mitarbeitern und auf 11.500 m², Toner mit beachtlichem Know-how und viel Innovationsbereitschaft. Damit gehört K+U Printware zu den führenden europäischen Herstellern im Bereich kompatibler Tinten und Toner. Jährlich produziert das Unternehmen rund 800.000 kompatible Tonerkartuschen. Mit diesen Produkten ist man auf dem weltweiten Markt vertreten. Großes Know-how durch langjährige Erfahrung und stetige Innovationsbereitschaft zeichnen sich im hervorragenden Qualitätsniveau der Produkte aus.

Die Ziele

Das Ziel des Projektes ist es eine komplette Transparenz der Material und Warenflüsse sowie der Produkt- und Logistikdaten (Rohstoffe und Fertigprodukte) von K+U Printware bis zum Kunden unter Zuhilfenahme von Standards sicherzustellen.

Das Projekt

Bei K&U Printware soll der GS1-Datamatrix-Code eingeführt werden. An mehreren Produktionssteps wird jeweils ein Träger mit dem GS1-Datamatrix-Code angebracht, der eine eindeutige Seriennummer enthält. Über eine zentrale Datenbank im ERP System werden alle Vorgänge und Rohstoffe, die während der Produktion anfallen, diesem Datensatz zugeordnet. Dies ermöglicht ein späteres aufschlüsseln des kompletten Produktionsprozesses. Um Produktdaten zum Kunden zu übermitteln soll eine BMEcat Schnittstelle eingesetzt werden. Über diese Schnittstelle werden generelle Produktdaten übermittelt, aber auch Zusatzinformationen z.B. wenn eine Charge ausgetauscht werden muss oder wenn es Änderungen gibt. Mit Hilfe der eCl@ss Kategorien möchte das Unternehmen die Produktinformationen über Merkmalleisten im ERP-System erfassen und den Kunden so die Möglichkeit bieten Daten einzuspielen ohne von Hand immer wieder Produktkategorien individuell anzulegen sondern auf bestehende eCl@ss Standards zurückzugreifen.

Der Nutzen

Die Umsetzung des Projektes führt zu einer deutlich höheren Kundenzufriedenheit sowohl auf Endkunden als auch Händlerseite. Technikereinsätze des Händlers können effektiver und kompetenter abgewickelt werden. Die K+U profitiert zudem von den deutlich schnelleren Servicefeedbacks.

Der Zeitrahmen

Das Projekt startete am 01.07.2010 und hat eine geplante Laufzeit von 10 Monaten.