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PRAXIS

Praxisberichte

Implementierung von RFID für einen schnelleren und genaueren Datenaustausch mit Lieferanten.

Modehaus Jakob Jost GmbH
Modehaus Jakob Jost GmbH

Grünstadt, Rheinland-Pfalz
Mode
250 Mitarbeiter
Jahresumsatz: EUR 31 Mio.

Modehaus Jakob Jost GmbH
Patric Knoll, Geschäftsleitung:

"Die RFID-Technologie bietet durch die Möglichkeit, viele Produkte in kurzer Zeit und ohne Sichtkontakt zu identifizieren, gerade für den Fashionsektor viel Potenzial"

Modehaus Jakob Jost GmbH
Partnerunternehmen:

Textilkontor Walter Seidensticker GmbH & Co. KG

Ausgangslage

Einkaufen soll Freude machen

Seit über 100 Jahren steht der Name Jost für TopMode und für einzigartigen Service. Und für hohe Ansprüche an Auswahl, Qualität, Individualität und Aktualität. In den vier Modehäusern können die Kunden in aller Ruhe anprobieren und aussuchen. Selbst wenn der Einkauf mal etwas länger als der Ladenschluss dauert, werden Sie bei Jost freundlich und ohne genervten Blick auf die Uhr beraten. Und wenn Sie sich nicht gleich entscheiden können, wird die Ware gerne zurück gelegt.

Die über 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bestens geschult und kennen die Kundenwünsche. Dass sich die Kunden wohl fühlen, belegen auch die zahlreichen Stammkunden.

Zielsetzung

Das Unternehmen Jost steht Innovationen offen und interessiert gegenüber – immer mit dem Fokus Kundenwünsche zu erfüllen. Die RFID-Technologie schafft Transparenz. Z.B. durch das Auffinden und Zuordnen von Artikeln oder aber der Möglichkeit Bestandsdaten in Echtzeit zu generieren. Der Kunde findet Artikel in der gewünschten Größe und Farbe auf der Verkaufsfläche, die dazu führen, dass Umsatzsteigerungen und Kundenzufriedenheit erzielt werden können.

Aber auch die Pflege der Geschäftsbeziehungen ist dem Unternehmen Jost wichtig und damit der Austausch gewonnener Daten.

Jost Ausgangslage Zielsetzung

Ein weiteres Ziel ist die bessere Warenkontrolle, die im Wareneingangszentrum mit Hilfe von RFID-Handhelds durchgeführt werden kann.

Die gewonnen Daten helfen dem bilateralen Austausch zwischen dem Modehaus Jost und den involvierten Partnern wie Seidensticker, gardeur und Lemmi. Der permanente Austausch von Daten hilft die Nachversorgung zu optimieren und beispielsweise leere Regale zu vermeiden.

Nutzenpotentiale

Auch kleine Lösungen in innovative Technologien können einen Nutzengewinn erzielen. Darüber hinaus ist der Zugewinn durch den Faktor Prozesstransparenz gegeben, weil alle Partner der Lieferkette auf die Echtzeitdaten zurückgreifen können und so die Warenbewegungen/ Nachversorgungen/ Vorlaufzeiten optimierter gesteuert werden kann. Durch ein verbessertes Regalmanagement können mehr Artikel verkauft und letztlich eine Umsatzsteigerung erreicht werden. EPC/ RFID schafft im Vergleich zum Barcode ein Mehr an Transparenz hinsichtlich Umsatz, Bestand, Zeit, Kosten und Rationalisierungsthemen.

Der Zeitrahmen

Das Projekt startete im Juli 2010 und wurde im November 2010 beendet.