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Modehaus Jakob Jost GmbH
Grünstadt, Rheinland-Pfalz Mode 250 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 31 Mio. |
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Patric Knoll, Geschäftsleitung:
"Die RFID-Technologie bietet durch die Möglichkeit, viele Produkte in kurzer Zeit und ohne Sichtkontakt zu identifizieren, gerade für den Fashionsektor viel Potenzial" |
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Partnerunternehmen:
Textilkontor Walter Seidensticker GmbH & Co. KG |
Aus Sicht des Modehauses Jost stellt RFID eine zukunftsfähige Technologie dar, die sich auf jeden Fall in der Branche durchsetzen wird. Trotz der im Projektverlauf aufgetretenen Hindernisse ist das Unternehmen fest von den Nutzeneffekten der Technologie überzeugt und will die Umsetzung mit weiteren Partnern vorantreiben. Vor allem in Verbindung mit der Elektronischen Artikelsicherung (EAS) eröffnet RFID deutliche Einsparmöglichkeiten. Inzwischen setzt das Modehaus Jost neben Seidensticker die RFID-Technologie auch in Kooperation mit anderen Lieferanten ein. Gemeinsam mit GERRY WEBER und weiteren Partnerunternehmen wurde der mittelständische Textilhändler im September 2010 mit dem ECR Award für die beste Unternehmenskooperation auf der Supply Side ausgezeichnet. Das Modehaus setzt RFID inzwischen Lieferkettenübergreifend ein, um die Prozesse zu optimieren. Aus Lieferantensicht bringt RFID unmittelbar Vorteile durch den kontinuierlichen Austausch über die Bestände am POS. Die Informationsbasis wird durch zusätzliche EDI-Dienste wie den Wareneingangsbericht weiter verbessert. Vollständiges Nutzenpotenzial wird erst dann ausgeschöpft, wenn RFID entlang der gesamten Kette von der Produktion bis zum Point of Sale zum Einsatz kommt.
Die wichtigste Erkenntnis im Projekt: Praxistauglich ist die RFIDLösung nur dann, wenn die Middleware komplett in das Warenwirtschaftssystem integriert wird. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Akzeptanz der Mitarbeiter. Die Belegschaft frühzeitig einbinden und umfassend informieren – das ist die beste Voraussetzung für den erfolgreichen Start in das RFID-Zeitalter.