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PRAXIS

Praxisberichte

EAN 128-Etikett, DESADV mit NVE, IFTMIN, IFTSTA

Hudora GmbH

Remscheid, NRW
Sportgeräte
40 Mitarbeiter
Jahresumsatz: EUR 42 Mio.

Nicole Dornseif, Leitung IT Hudora:

"Durch unser Projekt ermöglichen wir es auch anderen Unternehmen, schnell und flexibel im Bereich der Versandlogistik zu operieren und gleichzeitig die Fehlerquote zu minimieren."

Partnerunternehmen:

Gustav Mäuler GmbH & Co. KG

Das Ergebnis

Mit Hilfe des von HUDORA selbst geschriebenen Programms zur Sendungsverfolgung ist eine Warenlieferung jetzt lückenlos von der Qualitätskontrolle über die Verladung und die einzelnen Transportstufen bis hin zur Unterschrift des Warenempfängers Schritt für Schritt aufgezeichnet. Zusammen mit der Speicherung der Warenausgangs- und Wareneingangsdaten im eigenen Warenwirtschaftssystem, der Einführung eines neuen Kommissionierbeleges und von Qualitätskontrollen sowie die Reduzierung der Transportdienstleister konnten bisher sichtbare Erfolge bei HUDORA erzielt werden. Gab es im letzten Jahr im Verkauf noch ca. 2 – 5 Kundenreklamationen pro Tag zu bearbeiten, sind es jetzt etwa 4 Reklamationen pro Monat.

Der Aufwand bei Track und Trace wurde insgesamt um 95% reduziert, sodass sich die Investitionen nach 0,5 Jahren amortisieren. Die direkte und indirekte Kostenersparnis durch das Projekt beträgt ca. 62.000,- € pro Jahr.

Die Erfahrungen

Durch den gezielten Einsatz von eBusiness-Standards können logistische Prozesse erheblich optimiert und vereinfacht werden. Auch bei auftretenden größeren Schwierigkeiten sollte man ein Projekt nicht „versanden“ lassen. Mit einer konsequenten Durchsetzung, Durchhaltevermögen und stetiger Motivation kann das Projektziel auch dann erreicht werden.

Die Zukunft

Durch die Umsetzung der drei Nachrichtentypen DESADV, IFTMIN und IFTSTA ist eine höhere Kundenbindung zu erwarten. Schließlich spart es den Kunden sehr viel Geld pro Palette, wenn eine reine Sichtprüfung durchgeführt werden kann.

Der Dienstleister wird durch das engere Verhältnis eher zum Partner. Nicht nur die Einkäufer und Verkäufer reden miteinander, sondern auch Logistik- und EDV-Abteilungen. Das erhöht die Bindung und man kann gerade bei kleineren Partnern darauf bauen, dass sich durch das bessere Verhältnis auch die Qualität verbessern wird.