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GreenCare Deutschland GmbH
Hannover, Niedersachsen Chemie, Pharma / Umwelttechnologie 21 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR rd. 2 Mio. |
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H. A. Kaboni & R. Möllmann, Geschäftsleitung GreenCare:
"Wir möchten mit Prozeus die Daten zu den Gefahrstoffen elektronisch dorthin bringen wo sie hingehören. Die Bereitschaft zur Veränderung bei beiden Partnern ist die Voraussetzung für das Erreichen unserer Ziele." |
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Partnerunternehmen:
DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG |
| Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf | Fazit |
Das mittelständische Unternehmen, GreenCare Deutschland GmbH, wurde 1996 in Hannover gegründet und besitzt hier sein Stammhaus. Im Bundesgebiet sind zudem weitere Vertriebs- und Dienstleistungspartner angeschlossen. GreenCare entwickelt innovative Reinigungs- und Konservierungsprodukte für einen vielschichtigen Markt, der sich von der Industrie- bis zur Haushaltsanwendung erstreckt. Zudem entwickelt das Unternehmen entsprechendes Arbeitsgerät für bestimmte Einsatzzwecke. Die Produkte der GreenCare-Forschung sind grundsätzlich umweltgerecht und entsprechen den biologischen und ökologischen Anforderungen unserer Zeit. Im Mittelpunkt der Entwicklungen stehen umweltschützende Technologien.
Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Handelpartner DWW Woolworth Deutschland GmbH & Co. KG durchgeführt.
GreenCare will seinen Kunden zukünftig Artikel- und Gefahrgut- bzw. Gefahrstoffdaten über den Stammdatenpool SA2 Worldsync (ehemals SINFOS) elektronisch zur Verfügung stellen, um Sie im Hinblick auf die einschlägigen Genehmigungen, Gesetze und Vorschriften abzusichern. Die effiziente Verbreitung dieser für die Lieferungs- und Lagerungsprozesse wichtigen Daten erhöht den Servicelevel, den GreenCare seinen Kunden bietet.
Im Fokus steht der ECR-Gedanke (Efficient Consumer Response). Dabei steht der Kunde im Vordergrund und die Prozesse entlang der Wertschöpfungskette werden möglichst effizient auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet.
Bei diesem PROZEUS-Projekt geht es um die elektronische Übertragung von Gefahrgut- und Gefahrstoffinformationen über einen zentralen Stammdatenpool an alle beteiligten Unternehmen in der Lieferkette. Für den Austausch der Artikelstammdaten mit Gefahrgut- bzw. Gefahrstoffinformationen soll die EANCOM-Nachricht PRICAT (Price / Sales Catalogue) eingesetzt werden. In die Stammdatenprozesse (Artikelstamm und Sicherheitsdatenblatt) wird SA2 Worldsync integriert. Neue Merkmale werden zum Artikelstamm und zum Sicherheitsdatenblatt hinzugefügt.
Dieses Projekt zeigt eine Möglichkeit, wie durch die Ausnutzung der modernen Technik die Sicherheit in der Lieferkette und für den Endverbraucher gesteigert werden kann und gleichzeitig wirtschaftliche Vorteile erzielt werden können.
Arbeitsabläufe werden durch Automatisierung beschleunigt und vereinfacht, wodurch der Aufwand für das Handling gefährlicher Güter reduziert wird. Die Abwicklung von Gefahrgut- und Gefahrstoffdaten wird erweitert und standardisiert, Zeit- und Kosten werden eingespart. Die Produktivität der Artikelstammanlage wird gesteigert und die Aktualität der Daten sowie ein besserer Service für die Kunden sichergestellt. Gefahrgut-Gefahrstoffdaten sind außerdem bei Unfällen für die schnelle und richtige Reaktion der Ersthelfer von großer Bedeutung.
Das Projekt startete im November 2006 und wurde im Dezember 2007 erfolgreich abgeschlossen.