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PRAXIS

Praxisberichte

Kommunikation über Nachrichtenformaten ORDERS, DESADV wie der Nutzung von EPC/RFID-Palettenetiketten

Nolting Kai
Gelha Lebensmittel Handels GmbH

Stemwede, NRW
Food/Nonfood
19 Mitarbeiter
Jahresumsatz: EUR 45 Mio.

Nolting Kai
Kai Nolting, Leiter Verwaltung:

"Die stärkere Vernetzung zwischen Hersteller, Lieferant, Händlern und Endkunden ist eine Entwicklung, die immer schneller voranschreitet.
Die Bereitschaft und Fähigkeit Geschäftsprozesse ohne Medienbruch zukünftig elektronisch abzuwickeln ist gerade für Gelha, ein entscheidender Faktor zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit."

Nolting Kai
Partnerunternehmen:

SEDAR S.A.

Ausgangslage

Das Partnerunternehmen Sedar ist ein Produzent von hochwertigen tiefgekühlten grill- und bratfertigen Gänsen. Die lückenlose Überwachung aller Produktionsstufen, von der Muttergans über die Aufzuchtsbetriebe bis zur Schlachtung, stellt die hohe Qualität der Sedar-Produkte sicher.

Gelha kauft die von Sedar in Polen produzierten Gänse und verkauft diese auf eigene Rechnung in den deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Der Datenaustausch zwischen Gelha und Sedar beschränkt sich aktuell auf Bestell- und Rechnungsdaten per E-Mail, Fax oder Post.

Ziel von Gelha ist es, im laufenden Jahr die organisatorischen und technischen Grundlagen zu schaffen, um mit allen Kunden in den Nachrichtenformaten ORDERS, DESADV kommunizieren zu können, einschließlich der Nutzung von EPC/RFID-Palettenetiketten. Allein für den Kunden Metro bedeutet dies die Anbindung von ca. 30 Lieferanten / Verladestellen.

Zielsetzung

Im Rahmen des Projekts sollen zunächst sinnvolle alternative Kommunikationswege zwischen Gelha und seinen Lieferanten definiert werden, unter Hinzuziehung des „Know-how“ von PROZEUS. In einem zweiten Schritt wird geprüft werden, ob alle Lieferanten an eine gemeinsame Standardschnittstelle angebunden werden können oder ob alternative Kommunikationsplattformen notwendig sind.

Auf Grundlage der Ist-Analyse werden dann in der zweiten Phase die erforderlichen Soll-Prozesse und Soll-Infrastruktur-Anforderungen festgelegt. In Phase 3 werden hierauf aufbauend die erforderlichen EDV technischen und organisatorischen Schnittstellen angepasst.