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Dr. Frenkel GmbH & Co. KG
Inzighofen, Baden Württemberg Elektro 35 Mitarbeiter Jahresumsatz: EUR 1,6 Mio. |
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Dr. Wolf G. Frenkel, Geschäftsführung:
"Vom Wegfall mehrerer kostenträchtiger Schnittstellen erwarten wir uns eine deutliche Beschleunigung unserer Vertriebsprozesse. Unser völlig neu aufgebauter Shop soll zu einem weiteren Standbein unseres Umsatzes werden." |
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| Kurz & Knapp | Profil des Pilotprojekts | Ausgangslage & Zielsetzung | Projektverlauf |
Die 1958 gegründete Dr. Frenkel GmbH & Co. KG mit Sitz in Inzigkofen-Engelswies bei Sigmaringen stellt Gesundheitsgeräte und emotionale Lichtkunstobjekte her. Hauptprodukt ist das zu Hause in der eigenen Badewanne einsetzbare hochwertige Whirlbad. Derzeit wird vertrieben über den Großversandhandel, Fach-Einzelhandel (Sanitätshäuser, Apotheken), über Direktvertriebe/Messen (im Ausland) sowie direkt über das Internet. Da die Umsätze - außer im Ausland - über die klassischen Vertriebswege rückläufig sind, sollen die Produkte verstärkt direkt vertrieben werden, und zwar vornehmlich über das Internet. Dr. Frenkel verfügt über einen relativ komfortabel ausgestatteten Shop, der schon heute mit Gewinn arbeitet. Über die Aktivitäten eines externen Beraters soll das Bestellvolumen über diesen Vertriebsweg weiter stimuliert werden.
Im Rahmen von PROZEUS soll die DV-Struktur des Unternehmens neu organisiert und aufgebaut werden. Dabei sollen Schnittstellen angepasst und eine durchgängige Systemlandschaft unter der Berücksichtigung der Internettechnologien geschaffen werden. Es sollen Bestellungen aus dem bestehenden Online-Shop direkt und medienbruchlos in das eigene ERP-System geliefert werden. Die Einführung von unternehmensübergreifenden Arbeitsabläufen auf XML-Basis, insbesondere die Anbindung eines Online-Shops an das eigene Netzwerk und den Aufbau eines CRM-Systems, sind die Hauptaspekte des Pilotprojektes.
Durch die homogene Integration des ERP-Systems in die Unternehmens-IT können Anfragen hinsichtlich nahezu jeder betrieblichen Ressource automatisiert beantwortet werden. Somit ist das Unternehmen einerseits in der Lage, auf Anfrage die gewünschten Informationen zu liefern, andererseits kann diese Informationslieferung effektiver und effizienter als bislang durchgeführt werden. Sämtliche betriebsrelevanten Informationen stehen durch das ERP-System zur Verfügung. Zur Aufbereitung der Daten sowie zur Anreicherung hinsichtlich einer effizienten Nutzung im eBusiness-Umfeld, werden diese Masterdaten durch die eBusiness-Anwendungen, die im Rahmen des PROZEUS Projektes umgesetzt werden, aufgearbeitet. Die Verbesserung der Informationsbereitschaft bezieht sich insbesondere auf die Einführung von Schnittstellenstandards zur Optimierung der Systemanpassungen, der Optimierung des Kundenmanagements bzw. der Kundenbearbeitung (Mailings). Dies soll weiterhin eine Umsatzsteigerung und Steigerung der Kundenzufriedenheit zur Folge haben. Als Vorbereitung der IT-Landschaft zur Teilnahme an neuen Geschäftsmodellen des eBusiness sollen Wettbewerbsposition und Umsatz und somit der Unternehmensfortbestand gesichert werden.
Durch die Umsetzung sollen folgende Kennzahlen positiv beeinflusst werden:
Das Projekt startete im April 2003 und wurde im Dezember 2004 abgeschlossen.