Erweiterte Suche
Logo: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Durchgeführt von:
GS1 Germany Institut der deutschen Wirtschaft Consult GmbH
Kooperationspartner
Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr
PRAXIS

Praxisberichte

Hersteller-gesteuertes Bestandsmanagement (VMI)

Karstadt Warenhaus AG
Enderlein GmbH & Co. KG, Karstadt Warenhaus AG

Berlin, Berlin
Konsumgüterindustrie - Kulturtaschen
190 Mitarbeiter
Jahresumsatz: EUR 10 Mio.

Karstadt Warenhaus AG
Hansjoachim Salbach, Geschäftsführer Enderlein:

"Kulturtaschen sind saisonabhängig. Für Karstadt war es wichtig, dass die Filialen nicht auf den Taschen sitzen bleiben. Mit Hilfe von Vendor Management Inventory (VMI) können die Bestände nun direkt vom Hersteller kontrolliert werden."

Karstadt Warenhaus AG
Partnerunternehmen:

Karstadt Warenhaus AG

Das Ergebnis
Das herstellergesteuerte Bestandsmanagement zielt unter anderem darauf ab, die Umsätze und damit den Gewinn zu steigern. Bei einem jährlichen Gewinnzuwachs in Höhe von 48.000 €, ergibt sich bei Kosten von 62.200 € im ersten Jahr und 21.800 € je Folgejahr eine Amortisationsdauer von 2,37 Jahren. Darüber hinaus konnte eine Stärkung der strategischen Positionierung gegenüber dem Partner erreicht werden. Verbesserte Auswertungssysteme und eine optimierte Informationsbasis ermöglichen fundierte Entscheidungshilfen für Sortimentsplanung, Disposition und Produktion.

Die Erfahrungen
Die Bestellungen werden weiterhin über das eingebundene Prognose-System aus der Karstadt Warenwirtschaft generiert. Eine indirekte Steuerung der Bestellmengen erfolgt über die Eingaben der von Enderlein definierten Steuerwerte im Flächenmanagementsystem bei Karstadt. Die Integration eines Bestandsmanagements durch die Firma Enderlein war ohne signifikante Systemänderungen in den IT-system von Karstadt möglich.

Die Zukunft
Das Projekt soll erfolgreich fortgeführt werden und möglichst auf viele weitere Filialen ausgedehnt werden. Darüber hinaus gilt es weitere große und wichtige Handelspartner von dem Konzept des VMI zu überzeugen und ebenfalls anzubinden. Darüber hinaus gilt es für Enderlein mit der Entwicklung des ECR-Gedankens Schritt zu halten, insbesondere indem man sich auch in Zukunft technologischen Neuerungen nicht verschließt.