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Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr
PRAXIS

Praxisberichte

Produktdatenmanagement mit eCl@ss und UNSPSC

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Wissenschaftliche Gerätebau Dr. Ing. Herbert Knauer GmbH

Berlin, Berlin
Elektro/Elektronik
76 Mitarbeiter
Jahresumsatz: EUR 12,5 Mio.

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Oliver Gültzow, Marketing:

"Elektronische Kataloge vereinfachen den Produktdatenaustausch mit Kunden und Lieferanten. KNAUER möchte vorbereitet sein, neue Absatzkanäle zu nutzen."

Die Ausgangslage

Zur Zeit werden die Produktdaten über verschiedene Abteilungen (Entwicklung, Produktmanagement, Marketing, Verkauf) und Systeme (Warenwirtschaft, Webkatalog, Broschüren, elektronische Ersatzteilkataloge, Office-Dokumente) hinweg verwaltet und gepflegt. Diese Arbeitsweise beinhaltet viele redundante Schritte und kann aufgrund fehlender Kopplung zu Synchronisationsfehlern und Inkonsistenz führen. Sie ist damit zeit- und letztlich kostenintensiv.

Weiterhin möchte KNAUER für neue Absatzkanäle wie elektronische Marktplätze (z.B. cc-hubwoo) gerüstet sein und elektronische Katalogaustauschformate zur Verfügung stellen können. Eine Übersetzung der Verkaufsdokumente über eine englische Version hinaus ist wegen des hohen Aufwandes bisher nicht verwirklicht. Der Wunsch nach einem effektiven Übersetzungsmanagement
besteht für die fernere Zukunft also ebenfalls.

Als Ausweg aus dieser Situation sieht KNAUER die Einführung eines zentralen Systems zur Verwaltung der Artikelstammdaten.

Die Zielsetzung

Ein zentrales Produktinformationsmanagementsystem (PIM) dient der medienunabhängigen Speicherung der Produktdaten. Das entsprechende Produkt des Dienstleisters trägt den Namen Mediando. Seine Informationsbasis soll dazu genutzt werden für Vertriebszwecke zeitnäher und umfassender informieren zu können. Aus dem System heraus können mittels medien- oder auch kundenspezifischen Vorlagen (Templates) Publikationen für unterschiedlichste Medien erzeugt werden wie beispielsweise Print-Kataloge, elektronische Kataloge, Internet- und Intranetseiten, Preislisten, produktspezifische Informationspakete usw. Eine mächtige Nutzensteigerung für den Verkauf kann sich durch die Möglichkeit ergeben, z.B. Applikationsinformationen (in Form von Infoblöcken) mit Produktinformationen verknüpfen zu können.

Die Arbeitsabläufe zur Produktdatenpflege werden mit dem PIM-System klar geregelt. Es werden Zuständigkeiten definiert. Über ein Nachrichtensystem wird den Zuständigen signalisiert, wenn Daten ausgefüllt werden müssen. Die Software schließt eine Verwaltung von Bildmaterial für die Produkte mit ein.
Das PIM-System erlaubt die Klassifikation der Produkte nach eBusiness-Standards. KNAUER möchte eCl@ss und UNSPSC erfüllen. Mit Hilfe des Zusatzmoduls e-proCat können mit geringem Aufwand regelkonforme elektronische Kataloge für unterschiedliche Formate (z.B. BMEcat) erzeugt werden. Letztere sind Voraussetzung für die Teilnahme an elektronischen Marktplätzen.

Knauer Zielsetzung