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Ergebnisse der Studie "eBusiness-Standards in Deutschland"

Neue Studie von Berlecon Research und PROZEUS
Björn Poschmann (IW Consult)

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Ergebnisse der Studie „eBusiness-Standards in Deutschland“

Knapp die Hälfte aller deutschen Unternehmen betreibt eBusiness in Form von automatisiertem und computergestütztem Datenaustausch – doch nur jedes dritte Unternehmen davon setzt hierfür auch Standards ein. Dies ist eines der zentralen Ergebnisse der Studie „eBusiness-Standards in Deutschland“, die auf der PROZEUS KongressMesse in Stuttgart vorgestellt wurde. Berlecon Research GmbH hat diese erstmalig in 2003 erstellte Studie im Auftrag von PROZEUS neu aufgelegt.

80 Prozent der Unternehmen beschleunigen ihre Geschäftsprozesse durch eBusiness

eBusiness nimmt laut Berlecon einen zunehmend festen Platz im Geschäftsalltag der Unternehmen in Deutschland ein. Dabei ist es nach Aussage zahlreicher Unternehmen erfolgversprechend, Standards einzusetzen: Fast 80 Prozent der Unternehmen gaben an, dadurch ihre Geschäftsprozesse beschleunigt zu haben. Zwei Drittel konnten ihre Datenqualität verbessern. Vor allem für kleine Unternehmen gehen Standards zudem mit einer geringeren IT-Komplexität einher. Die Unternehmen neigten jedoch auch dazu, auf den Einsatz von eBusiness-Standards zu verzichten, wenn der Druck von außen fehlt. So führten knapp 60 Prozent der Unternehmen eBusiness-Standards nur ein, weil Kunden danach verlangten.

Standardlandschaft bleibt noch heterogen

Obwohl Standards wie BMEcat, eCl@ss, EANCOM und EPC proprietäre Tabellen- und Textformate langsam verdrängten, bleibe die Standardlandschaft noch heterogen, so Berlecon. „Damit Unternehmen trotz dieser Standardvielfalt eBusiness-Prozesse effizient umsetzen können, müssen die Harmonisierung und Kompatibilität von Standards stärker in den Fokus der Entwicklungsaktivitäten rücken“, empfiehlt Berlecon-Analystin Dr. Katrin Schleife der Wirtschaft auf der PROZEUS KongressMesse.


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