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RosettaNet

RosettaNet

Automatisierung des Supply Chain Management

Der XML-basierte RosettaNet-Standard zielt im Wesentlichen auf die Auto-matisierung des Supply Chain Management (Management der Wertschöpfungskette) in den Branchen Informationstechnologie, Telekommunikation, Elektronikkomponenten, Logistik und Halbleiterproduktion ab. Aktuell wird dieser Standard mit den GS1-Standards harmonisiert. So genannte PIPs (Partner Interface Processes / Schnittstellen-Prozesse) legen fest, welche Nachrichten zwischen Handelspartnern in welcher Reihenfolge ausgetauscht werden. Dies umfasst die Prozessbereiche Bestellung, Produktion, Logistik, Bezahlung, Entwurf, Nachfragegenerierung und Prognose. Weiterführende Informationen erhalten Sie auch beim Zentralverband der Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI).

Akzeptanz im Markt

Der Einsatz von RosettaNet findet zwar international statt, beschränkt sich allerdings noch auf global agierende Großunternehmen. Für KMU kann der Einsatz sinnvoll sein, wenn sie in einer Lieferkette aus den oben genannten Branchen tätig sind und RosettaNet bereits von Handelspartnern verwendet wird.

Internationalität

RosettaNet gehört zur GS1 und hat regionale Organisationen sowohl in Asien als auch in Europa.

Kosten der Nutzung

Die o.g. PIPs (die Reihenfolge der Schnittstellen mit Geschäftspartnern) sind frei zugänglich, eine Mitgliedschaft im Konsortium ist jedoch kostenpflichtig. Dabei ist je nach Mitgliedslevel der Zugriff auf bestimmte Ressourcen möglich.

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