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EPC/RFID

Elektronischer Produktcode

Der EPC (elektronischer Produktcode) wurde für den Einsatz der RFID-Technologie (Radiofrequenz-Identifikation) konzipiert. Als Datenträger für den berührungslosen Datenaustausch per Funk wird ein sogenannter Transponder (Funkchip) benutzt.

Epc2
Datenträger für RFID-Anwendungen

Die einzige Information auf dem Transponder ist die EPC-Nummer als primäres Identifikationsmittel. Der Transponder trägt keine weiteren Daten, die Produkteigenschaften abbilden, z.B. wo das Produkt gefertigt wurde, wohin es geht, wie lange es bereits im Regal gelegen hat etc. Diese Attribut-Informationen werden von Anwendungen erzeugt und zusammengefasst, sobald das Objekt (z.B. ein Produkt) produziert wurde und seinen Weg durch die Prozesskette genommen hat. Solche Informationen können z.B. sein:

Identifizierbare Objekte

Der EPC ist eine definierte Ziffernfolge, die der unverwechselbaren Identifikation eines einzelnen Objektes dient. Sie kann für unterschiedlichste Objekte genutzt werden: Produkte, logistische Einheiten, Ladungsträger, Lokationen, Dokumente, Einzelkomponenten etc. Der vorrangige Anwendungsfall betrifft die Identifikation von Waren. Es kann beispielsweise Apfelsaft von Orangensaft unterschieden werden oder die 1-Liter-Flasche von einer 0,5- Liter-Flasche. Zusätzlich dazu kann der EPC aber auch jede einzelne 0,5-Liter-Flasche Orangensaft von jeder anderen eindeutig abgrenzen und eignet sich dadurch auch zur Darstellung einer Seriennummer.

Aufbau des EPC

Der EPC besteht in seiner Struktur aus mehreren Komponenten, die auf internationaler Ebene vereinbart wurden:

Epc

Zudem stellt eine Prüfziffer die fehlerfreie Erfassung der Identifikationsnummer in den Systemen sicher. Bei EPC/RFID handelt es sich dabei um eine Prüfsumme, die die fehlerfreie Übertragung der EPC-Nummer vom Transponder zum Lesegerät (Reader) sicherstellt.