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D-U-N-S®

Data Universal Numbering System

Die D&B D-U-N-S® (Data Universal Numbering System) ist ein eingetragenes, weltweit geschütztes Warenzeichen der D&B Corporation, USA. Es handelt sich um einen neunstelligen, „nicht sprechenden“ Zahlencode, der im Jahr 1962 von D&B (Dun & Bradstreet) entwickelt wurde. Er hat die Struktur „12-345-6789“, wobei auch
die Bindestriche abzubilden sind. Die Nummern werden von D&B vergeben und gepfl egt. Nach eigenen Angaben gewährleistet D&B eine einheitliche und eindeutige Identifizierung der registrierten Unternehmen.

Motivation für die DUNS®-Nummer

Ein wesentliches Motiv für die Schaffung des D-U-N-S® Nummernsystems
war es, Unternehmen eindeutig zu identifizieren und so z.B. finanzielle
Informationen in strukturierter Form sammeln und auswerten zu können.
1.2 D&B D-U-N-S® Nummer, UPIK® (Unique Partner Identification Key)
Insbesondere die finanziellen Verflechtungen und Zugehörigkeiten zu Mutter unternehmen, Schwestergesellschaften und Filialen bzw. Tochterunternehmen
sind über die Nummer in D&B-Datenbanken abrufbar.

Basierend auf der D-U-N-S® Nummer hat D&B unter der Bezeichnung UPIK® die funktionale Nutzbarkeit des Identifikationssystems erweitert. UPIK® steht für „Unique Partner Identification Key“. Sowohl der Zugriff und die Pflege der eigenen Unternehmens- und Adressdaten, als auch Einsicht in die Daten anderer Unternehmen sowie die Beantragung einer kostenfreien Vergabe einer neuen D-U-N-S® Nummer für das eigene Unternehmen ist über das Internet möglich.

Das UPIK-Projekt

Im Jahr 2001 hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) das so genannte
„UPIK®-Projekt“ zusammen mit D&B gestartet und bildet über die D&B D-U-N-S® Nummer eine eindeutige und überschneidungsfreie Identifikation der Partner im logistischen Prozess ab. Damit setzt er Bestrebungen der „Organization for Data
Exchange by Tele Transmission in Europe“ (ODETTE) um, deren deutsches
Mitglied der VDA ist. ODETTE wird von Automobilherstellern und Zulieferern der Automobilindustrie getragen und setzt sich für die Umsetzung von Standards in den Bereichen EDI und Logistik sowie für den Austausch von Konstruktionsdaten ein und erarbeitet Empfehlungen, die diesem Ziel dienen.

Teil der logistischen Optimierung ist der Warenanhänger, dessen Gestaltung
und Nutzung in den Verbandsempfehlungen VDA 4902 und VDA 5005 geregelt ist. Der genaue Inhalt des Etiketts ist jeweils bilateral zwischen Lieferant und Kunde abzustimmen.

Seit dem Jahr 2005 ist auch der Verband der Chemischen Industrie (VCI) dem Projekt UPIK® beigetreten, um Standorte von Zulieferanten und Kunden auch im chemischen Bereich eindeutig zu identifizieren.

PROZEUS LERNMODULE
PROZEUS Learnmodule
INTERNETLINKS

Weitere Informationen zur D-U-N-S®

www.dnbgermany.de

Weitere Informationen zu ODETTE

www.odette.org

Weitere Informationen zu UPIK

www.upik.de

Weitere Informationen zu VDA-Logistik

www.vda.de

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